reiseberichte

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reisebericht: heimatfront

am 03.02.2011, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
ich habe sofa!

ha! elf wochen lieferzeit, heute morgen war es soweit:
4 eifrige möbelpacker trugen mein lang ersehntes stück gemütlichkeit in mein karges heim.
was habe ich gegrinst.
ausgepackt, zusammengesteckt, verpackung eingesammelt, n zehner tip kassiert
und nach nicht einmal einer viertelstunde war ich endlich allein
mit meinem 3er, 2er, rundecke und fußteilsofa.

leider, leider
war ich bei der bestellung (siehe blogeintrag 10.0. und 10.1.inner circle)
wohl doch etwas zu angetrunken
und konnte selbst als alter buddel nicht mehr zwischen backbord und steuerbord
oder besser, zwischen lee und luv unterscheiden,
so dass die dreier und zweierkombination SO gar nicht zum schnitt des zimmers passt.
jetzt habe ich das erst mal diagonal und alles versperrend hingeschoben
und mir einen joint hinter die binde.
das klär ich nachher mit meinem kumpel, der muss hier gefälligst mit anpacken,
das wird noch ein schönes geschiebe.

tja,
sowas erzähle ich hier,
bescheuert, was ?

buddel
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reisebericht: kambodscha aktuell

am 03.02.2011, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
strandbarleben

nachdem meine zwei kumpels und ich uns 2 tage die veränderungen phnom phens angeschaut haben
(hmm, eigentlich sind wir nur zum lakeside gefahren, was gutes gras kaufen und dem letzten guesthouse am see (No9) noch zu einer letzten guten zeche verholfen),
sind wir via taxi (us$ 40) unserem finalen ziel entgegengedüst:
sihanoukville.
(hehe, die 4 stunden fahrt, inkl diverser zwischenstopps, zwecks kaltbiernachkauf
sind einen eigenen blogbeitrag wert)
die reorientierung in diesem beschaulichen, fast schon seebad ähnlich anmutendem kleinen küstenstädtchen fiel uns veteranen trotz beachtlicher baulicher veränderungen nicht schwer
und wir bezogen dort quartier, wo wir uns das auch gedacht hatten.
ein schönes guesthouse mit dem unaussprechlichen namen „sbov meas“.
wir waren angekommen.
die prioritäten waren klar : es gab keine !
und es musste auch keine agenda abgerissen werden,
wieder einmal erwies sich unser reiseteam als gruppe echter interessengleichheit.
der kurzen vor ort orientierung (im guesthouse)
(haha, die preise haben zwar angezogen, von vor zwei jahren 12 auf heute 15 us$ pro nacht und zimmer aber heute ist sogar heisswasser und ein kühlschrank (überlebensnotwendig!) mit an bord)
folgte die ultimative bestimmung einer festen stammlokalität in strandnähe.
„der weg ist das ziel“ mag so mancher meinen,
wir waren jedoch der meinung, dass der weg eher ein hindernis ist
und strebten so den kürzesten an.
er führte uns in eine schwedenbar und fortan sollte dies der platz unserer täglichen morgenbesprechungen sein.
das lief dann so:
der erste, der wach ist und los will
klopft ganz zart an die türen der eventuell noch schlafenden kumpels
und je nach tagesform grunzt man den klopfer weg oder ist vielleicht selbst schon abschussbereit. auf jeden fall ist auch für langschläfer immer treffpunkt der schwede gewesen.
das haben wir dann 3 wochen so durchgezogen, herrlich.
(morgenbesprochene aktionen galten übrigens immer nur für den kommenden tag, wenn einer von uns ne spontane idee hatte wurde sofort auf die morgig kommende besprechung und dem zu folgenden, entsprechenden beschluss verwiesen)
nach ca. 3 tagen hatten wir die kulturelle akklimatisation überwunden, d.h. die sonnenbrillenhöker, bracelett, früchte, scampi, massage und „cut nails“ verkäuferinnen
grüssten nur noch freundlich, anstatt uns ihr obligatorisches „“you buy later?“ anzubieten.
einzig unser stranddealer kam noch in regelmässigen abständen
(aber dazu muss ich sagen, ich hielt das für ausgesprochen guten kundenservice).
ja,
jetzt waren wir bereit, die veränderungen zu realisieren.
sehr gut: es gibt keine musik mehr. es war unerträglich, wenn sich benachbarte bars in der lautstärke übertrumpfen wollten.
sehr gut: jede scheiss bar und jedes verfickte guesthouse hält wifi vor, for free.
sehr gut: die bierpreise scheinen das stabilste element kambodschas zu sein.
weniger gut: es wurde eine strandpromenade etabliert.
parallel zum ufer wurde ein gehweg aus schwarzem mosaikgestein verlegt.
dieses verfluchte band hat uns quasi den weg zum meer abgeschnitten, niemand konnte diese barriere überschreiten.
das problemlose war: niemand WOLLTE dieses band überschreiten,
denn unsere intention war ja nicht bade-, sondern barurlaub.
im nachhinein eine tolle sache, womöglich wäre sonst der eine oder andere den gruppenprinzipien widerlaufen.

so,
jetzt lese ich mir das erst mal selber durch und überlege,
ob da überhaupt noch potential für ne fortsetzung besteht

buddel
5
reisebericht # eXtra

am 27.12.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
das land des zorns

was für eine abgefuckte contentmafia beherrscht uns doch

ein nin-video wurde mir soeben mit der obligatorischen „content is in your country not aviable“-meldung verweigert
obwohl
nin selbst jedwede freie verfügung über ihr material nicht nur billigen
sondern sogar forcieren.
was für eine abgefuckte scheisse,
soooo gewinnt mich die contentmafia gewiss nicht zum kunden

vollversager

buddel
1
reisebericht # x? musik

am 27.12.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
too fucked up to care anymore

buddel
1
reisebericht #5.4: heimatfront

am 12.12.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
verdammtes dreckswetter und tausendmal verfluchte autofahrer

die stadt ist vollgestopft mit autofahrern, festverfrorenem schnee
und feuchter kälte.
kein leichtes brot für einen radfahrer wie mich.
trotz vorschriftsmässiger beleuchtung und weisswandreifen ist die aufmerksamkeitsschwelle der motorisierten verkehrsteilnehmer für nichtmotorisierte (inkl. passanten) äusserst gering.
so hat mich doch so´n arschloch, neulich auf dem weg zur nachtschicht
auf die hörner genommen.
ich habe vor der kreuzung stehende autos mit meinem fahrrad rechts überholt
und der eine autofahrer meinte wohl,
die kleine seitenstrasse nach rechts könnte ihn aus diesem scheiss stockenden verkehr herauskatapultieren
und spontan bog er ab, ohne zu blinken, rechts in den spiegel zu schauen
oder mein geschrei zu beachten.
bis zum kotflügel habe ich es noch geschafft, der mich dann traf.
nach einer kurzen besinnungsphase
und der feststellung, dass solange etwas schmerzt, das dann auch noch da ist,
rappelte ich mich vom asphalt auf
und mein erster blick galt voller sorge meinem geliebten rad.
die schutzkappe des rücklichts war geborsten, das gestänge des vorderen schutzblechs ein wenig verbogen
aber ansonsten tadellos.
zwischenzeitlich war auch der fahrer des wagens ausgestiegen und wollte mir ständig seine hilfe anbieten und fragte immer, ob denn mit mir alles klar wäre ?
da habe ich ihn angeschnauzt,
„du arsch, ausser dass mir sämtliche knochen wehtun ist alles in ordnung“,
hab mich auf mein rad gesetzt und bin abgehauen
(musste ja zur arbeit).
unterwegs hab ich dann festgestellt, dass die gangschaltung auch einen mitgekriegt hat,
ging dann aber als serviceleistung meines fahrradhändlers des vertrauens

http://www.e-brinkmann.de/

(soviel werbung muss gestattet sein)

übrigens,
ich hab die bullen aus zwei gründen nicht angerufen:
1. ich arbeite nicht mit cops
2. ich war betrunken

buddel
1
reisebericht #11 : kreta

am 27.11.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
oder : punks on tour

nach ner flasche jägermeister hab ich mich am strand mit meiner freundin in die haare gekriegt. heftig.

als dann ein flanierender strandgänger irgendwann meiner freundin zu hilfe kommen wollte, musste ich den spaziergänger vor meiner freundin schützen.

sie ist mittlerweile tot (hab nix mit zu tun)

die war cool

buddel
1
reisebericht #10.1: inner circle

am 04.11.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
ach herrjeh,
was hatte ich doch ein verfu…. ..unflätiges vokabular an den tag gelegt.
mein seelenheil ist wohlauf
und dieses von einem verfi…. …überflüssigen mobilar abhängig zu machen
ist sicher nicht den titel „inner circle“ wert.
(hehe, der möbelkauf (2er und 3er-sofa) war eigentlich viel lustiger als beschrieben,
mein kumpel l. und ich hatten nämlich den bus verpasst
und mussten dann angesichts des bierverkaufenden kiosks noch ne ganze stunde am zob verharren und entsprechend war dann an der stätte des ereignisses
auch kein hundertprozentiges interesse mehr gegeben,
die ständig im hinterkopf schwelende idee,
jetzt noch eine sofagarnitur zu erstehen….. )

aargh,
schon wieder bei dem schei… ..doofen sofa gelandet

mann, mann, mann.
alle, die mein einfaches leben beneiden : jetzt laut „hier!“ schreien.

#10.2. kommt dann auch bald
und dann geht´s aber mal so RICHTIG um den „inner circle“

warm anziehen,
winter steht vor der tür

buddel
1
reisebericht #10: inner circle

am 03.11.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
towuhabahoo

what a fucking fuck!
mein leben schlägt kapriolen.
und es sollte so simpel sein :
seit mein verfuckter sohn ausgezogen ist
habe ich dieses verfuckte brachliegende zimmer verfickte 1 1/2 jahre ein dreckzimmer sein lassen
und gut war.
jetzt wurde ich monatelang von meinen kumpels bombardiert, dies abgefuckte leere zimmer doch endlich mal zu reaktivieren
weil die situation bis dato doch relativ entgegen meiner kumpels bedürfnisse steht :
mein kleines abgefucktes computerzimmer mit meinem chefsessel und stühlen irgend eines so abgefuckten billigkomplettangebots für ne abgefuckte küchengarnitur
die ich mir mal für´n hunni oder so geschossen habe
löste sich als bald unter den ärschen meiner volltrunkenen kumpels auf.

damals, als ich meinen abgefuckten, verschissenen führerschein (haha!!!!) verlor
war es noch ein abgefuckter mistdreck, dass sich einer der kumpels jeeeeeeeh!
abwenden könnte.
die drecksäcke mit lappen haben es überwiegend getan, fuck! you!

so,
n bisschen abgeregt

worum es eigentlich geht
ist die ausgestaltung eines ps3-zimmers, welches wie oben genannt seit 1 1/2jahren komplett blank liegt
und ich da jetzt meinen fetten fernseher reingeschoben habe
um damit mit meinen kumpels zu zocken
aber eben kein gestühl.

genötigt wurde ich jetzt zu einem besuch bei möbelkraft
und ich wurde fündig.
11 wochen lieferzeit

fucking bullshit,
in elf wochen komme ich gerade aus kambodscha zurück,
i love you very well, mr. moebelkraft

buddel
1
reisebericht #9 : counterstrike

am 02.11.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
moin

ich hab´n counter installiert
und wenn der in den nächsten 6 monaten nicht bei 2000 steht
gebe ich auf
(siehe

)
(incl. m. manson)
so, give up ! suckers !

buddel
1
reisebericht #8: bootcamp

am 28.10.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ausbilder zur fachkraft lebensmitteltechniker
hat man mir scheinbar temporär verliehen.
und so nehme ich von dieser scheinbaren macht das füllhorn der freude entgegen :
die azubis wissen nie
ob ich es ernst meine oder mir einen spass erlaube.
(ich erlaube mir hier jetzt mal falschnamen, ich hab meinen azubis von meinem blog erzählt)
der dicke ist die letzte drecksau und hat das einfach nicht im hirn, dass nach ende einer arbeit auch aufgeräumt werden muss
und schnucki hat die haare schön.
ich freu mich schon darauf,
wenn die kandidaten aus der schlosserei ihren durchlauf bei mir im labor haben.
ich habe die nur gesehen und noch nicht gesprochen
aber sry,
das sind so zarte bürschlein,
wenn ich deren vater wäre,
ich hätte denen balletunterricht finanziert…
naja, mal abwarten,
hawking hat auch so manchen korb gemacht
ohne einen ball zu werfen

…. das letzte eben war nicht so der reisser, glaube ich
aber das ist mehr so ein gefühl

buddel

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Über eisenschaedel

der faulste reisende der welt
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