reiseberichte

schmarren & abschürfungen

am 17.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
haha,
ich weiss wieder
(bzw konnte mit meinem kumpels gemeinschaftlich einen einigermassen nachvollziehbaren ablauf konstruieren)
was los war.
wir hatten
gewaltspiele
auf seiner ps1(!)
gespielt
(risiko, harhar,
da gehts um die weltherrschaft mit allen mitteln)
und mangels bier
haben wir angefangen
schnapps zu trinken.
und dann
fingen wir drei männer uns an (alle über 40)
gegenseitig zu boxen.
freundschaftlich,
da gab´s keinen streit
(nach 2 flaschen wodka hat ja auch keiner mehr schmerz realisiert),
wir mutierten nur zu drei zombie-rambos,
mit unbesiegbarkeitsfeature.
den blauen flecken
und den allgemeinen schmerzen
aller beteiligten nach
sind die verletzungen meiner rechten hand
plausibel

ein weiteres haha

wenn ich meine letzten blogs
über homosexuelle so lese
und dann diesen hier über die klingonische ehrenwacht,
und dabei bedenke,
dass meine kumpels und ich seit längerer zeit
unbeweibt sind
wirft das doch einige freudianische gedanken auf

buddel
1
schwule….

am 13.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
schwule sind noch viel schlimmer als lesben,
weil sie keine titten haben

nach dem „outing“ meines kumpels (haha, das war so schon sowas von klar)
wurde seinerseits
eine party organisiert,
ich mit meiner frau
und diesem wissen dabei.
da hatte ich noch hosen mit zerschlissenen knien an
und den ganzen abend
hatte ich den eindruck,
dass mir die ganze neue schwulenbande auf meine nackten knie starrt.
meine frau hat dicke titten
und ausser mich hat das keinen der partygäste interessiert.

ich mag die bande

habe ich schon erzählt, dass ich auf den knöcheln meiner rechten faust
schmarren und abschürfungen hab ?
muss wohl gestürzt sein

buddel
1
lesbenterror im 2 nach 4

am 13.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
2 nach 4,
die letzte kneipe mit open end vor meiner haustür.
sonntag morgens,
kiez-bummel vollbracht,
mein kumpel und ich wollen den abend beenden
und betreten dieses etablissement,
ein letzter absacker.
ein offensichtlich lesbisches paar sitzt am tresenende.

mein kumpel brauchte ca 5 minuten,
bis ihm der „mann“ der damen an den hals sprang.

ich brauchte mehrere wochen,
um alle wogen einigermassen zu glätten

buddel
2
schwulenangriff abgewehrt

am 12.03.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
hamburg, docks, ministry-konzert

die show ist voll im gange
und ich steh mit meiner freundin an einem der tresen.
wird mein arsch gestreichelt, recht angenehm.
steht ja meine freundin daneben
aber die hat beide hände auf der theke.
?
umgedreht,
uups
da steht ne leder-schwuchtel hinter mir
und grinst mich an.

ministry-konzert ?

ungeachtet der lächerlichen situation verlor ich meine conteneance
und würgte seinen stachellederband bewehrten hals mit links
während ich rechtshändig auf sein gesicht einschlug.
seinem freund (?), der sich einmischte
verpasste ich einen gehörigen tritt

meine freundin hat von dem ganzen nichts mitbekommen,
sie wunderte sich nur,
dass ich von ihr wollte
doch mal ihre hand auf meinen arsch zu legen

buddel
1
vetteln um elf

am 12.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ein tageszeitphänomen

einkauf bei marktkauf

wie gern wär ich grundschullehrer
und täte meine eleven nötigen
einen ganzen tag lang die altersstruktur der kundschaft im marktkauf zu protokollieren (und dies entsprechend auszuwerten).
sollte doch kein problem für dreissig 9-jährige sein
(da hab ich das mit den millionen affen an millionen schreibmaschinen vor auge).

kaufen rentner wirklich immer kurz nach feierabend ein
um die arbeitende bevölkerung zu schikanieren ?

nein.
ein urlaubender einkäufer weiss :
es gibt noch tausende mehr, die jenseits früh- und spätschichtfeierabend einkaufen.
unverhofft im urlaub um 10:30 auf eine 10-rentner-schlange aufgeschlagend
schlägt einem die realität förmlich ins gesicht :
rentner sind kein 16:30-phänomen,
es gibt sie immer
und es gibt sie mehr
als dir deine dunkelsten gedanken wahrmachen wollen

buddel
1
mediamarkt – mein laden

am 12.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
anfang februar
war ich mit 2 kollegen auf grosser einkaufstour,
ein led-tv für mich
und je ein computer für meine begleiter war unser begehr.
das kalkül war,
bei einer gesamteinkaufssumme von ~5.000.-euro
so um die tausend als rabatt einzufordern und auch zu erhalten.

haus unseres vertrauens (und verkehrstechnisch am günstigsten)
sollte der mediamarkt in bucholz i.d.N werden.
die computerfindung
war noch ein einfaches,
denn es gab sowieso nur ein einziges system, das den ansprüchen meiner kollegen genügen konnte,
die wahl war also schnell getroffen
und weiter ging es zu den tft´s,
wo die stellwand von ca 40m² ungefähr 100 verschiedene geräte vorwies
und im gegensatz zur pc-konfiguration
hatten sich meine beiden helden zum monitor überhaupt keine gedanken gemacht.
also schnell einen büttel rangerufen,
der fachkompetent eine entscheidung forcieren sollte,
doch dieser blasse, picklige, stotternde jüngling
würde nie zum verkäufer des monats
(geschweige denn auch nur je der des tages) avancieren.
er mühte sich redlich
unsere zunehmend bissigeren kommentare zu ignorieren,
bis er dann einfach nur noch daneben stand
weil schliesslich wir ihn ignorierten.
die wahl fiel schwer, wurde aber endlich doch getroffen.
auf zur tv abteilung.
aber nein, man muss nicht nur die abteilung wechseln
sondern auch den verkäufer
und der pc-knecht wollte dann die bestellung für pc und tft natürlich auch für sich verbuchen.
by the way,
von unserem grosseinkauf inklusive rabattforderung
wollte er sowieso nichts wissen
„auf pc gibt mediamarkt grundsätzlich kein rabatt, und wie es die tv-abteilung hält
erführen wir dort“.
von den georderten pc war dann nur einer im haus, ein zweiter sollte innerhalb einer woche geliefert werden (was er dann nicht wurde – „wird nicht mehr hergestellt“).

beim tv ging es schnell,
ich hatte mir schon vorher einen ausgeguckt,
es gab aber auf lager nur noch ein exemplar
und das war retourware.
nee, danke, mediamarkt, ihr seid scheisse.

2 wochen später
machte der mediamarkt seine grossartige rabattaktion (ab 1000.-euro einkauf gab´s n 200.-euro gutschein obendrauf)
und ich nutzte die gelegenheit beim schopfe
dort noch einmal vorstellig zu werden
(allerdings nicht in buchholz i.d.n., sondern im mediamarkt harburg, der sich ungefähr in 300m entfernung befindet).
dort kann man stundenlang durch die tv-abteilung schlendern
ohne auch nur im geringsten vom verkaufspersonal beachtet zu werden,
so musste ich die initiative ergreifen :
„heh,“ rief ich,
vor meinem wunschgerät stehend
in eine gruppe geschwätziger westenträger
„gibt´s hier auch verkäufer?“
da kam so´n schmieriger kerl an
und meinte doch tatsächlich mit erhobenem zeigefinger
„berater! wir sind berater“.
(das erinnerte mich an homer simpson: „nukular! es heisst nukular!“)
„ok, berater. dann verkauf mir jetzt dieses tv-gerät. originalverpackt“

penner

buddel
1
reisebericht #1.3 : kambodscha

am 07.03.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
helmpflicht für touris

sihanoukville, früher nachmittag, rückfahrt vom markt ins guesthouse
(hab mir n schnorchel und ne taucherbrille geholt, pinkfarben, chinesische produktion, us$2.75), polizeikontrolle 200m vor´m ziel.
ohje,
ich bin natürlich schon wieder breit wie ein amtmann
und mit meiner fahne könnte man das ganze eu-parlament beflaggen.
-„was gibt´s, officer ?“
und schon zigaretten an die uniformierten verteilend.
-„du trägst keinen helm“ und nach rundgang um mein moped
„und kein nummernschild“.
tja, beides nicht zu leugnen.
(während dessen rauschen heerscharen von einheimischen mopedfahrern an uns vorbei,
mit eben dieser ausstattung).
-„ok. ich habe ein problem. was machen wir?“
immer freundlich bleiben und dem gesprächspartner (bes. cops) übermässigen respekt zugestehen.
-„strafe zahlen“ meint der cop
und geleitet mehr als führt mich
zu seinem an einem küchentisch im schatten sitzenden vorgesetzten
und labert mir dabei in durchaus passablem englisch die ohren voll,
welche vorteile ein helm hätte, dass sie da nur stehen um die touristen zu schützen usw.
der schien mir nicht doof,
irgendwie hatte ich den eindruck,
dass ihm die eigene abzockfalle peinlich wäre.
im gegensatz zu seinem fetten vorgesetzten im schatten.
in hörweite zum dicken fragte ich dann schnell meinen begleiter,
wie hoch denn die strafe wäre?
-„us $ 2.-“
aiaiai, was habe ich gezetert über diese hohe summe
aber damit hatte ich die festgenagelt, nicht mehr als 2 dollar müsste ich zahlen
(ich hatte schon den zehner in der tasche in der hand).
tja,
dann habe ich meine 2 dollar gezahlt
und musste einen wisch in khmer unterschreiben,
es war wohl ne quittung,
hätte aber ebensogut ne einverständniserklärung zu meiner hinrichtung sein können.

-„wie komme ich denn jetzt zu meinem hotel, officer, so ohne helm?“

-„kannst fahren, da kommen keine kontrollen mehr“

das war mir die 2 dollar wert

im guesthouse angekommen
musste ich die story natürlich zum besten geben
und erwartungsgemäss wurde ich verarscht
-„buddel, das haben wir dir tausendmal gesagt, dass man helm tragen muss“
-„ja, aber kein nummernschild ist nicht meine schuld gewesen“

hehe,
da haben die von nem anderen moped das schild auf mein moped geschraubt
und mich nochmal auf die helmpflicht hingewiesen

saubande

ich liebe sie

buddel
2
reisebericht #10 : ohne wiederkehr

am 04.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
diese episode
steht einem jeden selbst bevor
und niemand
wird je davon berichten.
diese letzte fahrt
ohne wiederkehr
hat MIKESCH angetreten

möge die MACHT mit dir sein

buddel
1
reisebericht #9 : panama

am 27.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
crack-daddy

panama, panama-city, altstadt

jeder scheiss-reiseführer warnt vor nächtlichen besuchen der altstadt panamacity
aber was sollte ich machen ?
ich hatte dort mein us$6.-zimmer
und deren biervorräte waren wohl nicht auf europäische gäste optimiert.
(der europäische gast ist aber auch nicht auf die klimatischen verhältnisse panamas optimiert)
halbtrunken verliess ich mein verliess (haha)
auf dem weg zur nächsten bodega,
fand aber keine.
nur einen strategisch günstig stehenden cop an einer kreuzung.
„donde esta cerveceria?“
war meine frage
obwohl offensichtlich (ausser in hamburg)
eine „brauerei“ in einer historisch gewachsenen stadt (ausser prag^^)
nicht mehr soo der reisser ist.
„cerveceria“ war ja auch meine persönliche übersetzung von „bierbar“.

abschlägig vom cop beschieden
setzte ich meinen weg durch die gassen fort
und stiess auf eine „jugendgruppe“ um einen vw-käfer (haha, was für ein klischee)
und tat meinen durst kund.
nach der ersten interessierten begutachtung meiner person
bekam ich dann tatsächlich ein fläschchen bier
und die unterhaltungen waren noch nett und relativ harmlos.
aber die stimmung schlug um,
zu meinen ungunsten.
einer der jungs hat mich dann in den arm genommen,
n bisschen aus der szenarerie rausgenommen und gesagt
„you better go , now!“.
ok, ok,
ich weiss (manchmal), wann es genug ist
und hab mich dann verpisst.

das hat nun aber nicht meinen durst gestillt
und anstatt ins hotel zurückzukehren
drehte ich noch einige (erfolglose) runden um die blocks,
in der hoffnung, dass es doch wenigstens noch irgendwo ne scheiss-kneipe gäbe.

was passiert ?
ich werde aus einem hauseingang rangepfiffen.
ich da hin
und wen treffe ich ?
den typen von der gang der mich kurz vorher aufforderte besser abzuhauen.
der sass da auf dem treppenabsatz mit nem baby im arm
(panamacity, januar, nächte bei 25C).
„hi“
„hi“
dann folgte ein versuch der klärung der vorherigen geschehnisse,
ein nachfragen nach europäischen werten
und eine einladung
in den dunkelsten drogenpfuhl, der mir je begegnet ist.
es folgte eine (wie mir schien) odyssee
durch gassen, die wiederum gassen beinhalteten.
gassen,
deren begrenzung in tuch- und zeltbahnen gesteckt waren.
und diese zelt- und tuchbahnen stellten behausungen dar.

es war nicht mein erstes crack
aber niemand hat mich an diesem abend nach einem eventuellen beitrag meinerseits genötigt, noch nur nachgefragt.

ein versöhnlicher abend
und auch ob dieser verquickung mit saufen und drogen
doch ein für mich persönlicher beweis,
dass LÄNDERGRENZEN
eine fiktion der regierenden ist/sind

buddel
1
reisebericht #4.2 : costa rica

am 27.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
der schamanische talisman

gegen ende meines ersten, längerem aufenthalts
kannte ich dann auch einige einheimische
(und noch mehr „exilanten“),
mit denen ich mehr worte
als moin und tschüss wechselte.

oscar war so einer
und trotz seines namens ist er ein waschechter tico.
ein neugieriger, intelligenter kerl
mit dem ich so manche stunde versabbelt habe.
der kam dann auch kurz
vor meiner abreise noch mal bei mir angeschissen
und wollte dringend und geheimnisvoll mit mir allein irgendwo schnacken
und rückte auch nicht raus damit, was er denn überhaupt wolle.
ok,
2 bier geholt vom höker, ab zum strand,
„was steht an ?“
ob ich denn irgendwas hätte, was ich immer bei mir trüge,
„a wallet, maybe?“

aha,
ein wenig enttäuscht dachte ich,
der bursche lässt jetzt seine maske fallen
und gespräche mit touris gehören eben doch nur zum animationsprogramm.
wir haben uns oft genug die zeche geteilt,
er wusste, dass ich ne geldbörse hatte.
also sagte ich „klaro“.

und dann hat er mich ob meiner gedanken beschämt.

er erzählte nämlich,
dass er 2 tage vorher in den dschungel ging
um dort in einem indianerdorf
einen schamanen zu treffen,
um einen glücksbringer zu bitten,
einen zauber.
er bekam einen talisman
und den wollte er nun mit mir teilen
aber
ich müsste ihn ständig bei mir tragen (deswegen die frage nach dem wallet)
und
ich dürfte unter keinen umständen je etwas dazu
irgendjemandem davon erzählen.
soweit klar
und meine reuigkeit wegen meiner ersten schlechten gedanken wich der neugier.
wieso, weshalb, wofür ?

natürlich ist oscar nicht wegen mir zum schamanen gegangen,
sondern für seine familie,
es geht um glück, gesundheit und nicht mehr als gegen armut.

davon wollte oscar mir die hälfte abgeben
weil er meinte, er hätte mich als guten menschen erkannt
(harhar, da kann man mal sehen, wie ein langer urlaub leute verändert^^).
nach meinerseitigem beteuern,
dass es mir an keinem dieser wunscherfüllungen mangelt
und oscar meinte,
von allem ein wenig mehr könnte nicht schaden
willigte ich nach beteuerung meinses geehrtseins
vielfach dankend und gelobend ein
sein geschenk anzunehmen.

es war
ein verfucktes stück verfilzte hühnerfeder,
gross wie ne streichholzschachtel und platt wie ne briefmarke
(ideal für ein portomonaie^^),
die riss er in zwei hälften und gab mir eine.
die anschliessende zeche im ex-stammlokal bamboo ging an diesem abend auf meine kappe.

ich hatte einen original-indio-schamanen-glücks-talisman
und irgendwie
war mir nicht gut bei dem gedanken.

am nächsten tag
stiess ich mir den zeh übel am riff blutig
und war froh
in 2 tagen wieder in deutschland einen arzt besuchen zu können,
die rückreise allerdings
war eine katastrophe
und zuhause erwartete mich ein weiteres desaster,
meine ex-freundin hatte meine wohnung verwüstet
(siehe http://www.allmystery.de/blogs/buddel/reisebericht_2_:_mittelamerika )
und es lag immer noch schnee.

den talisman
habe ich dann, nach wenigen weiteren glücklosen wochen
meinem kumpel vermacht,
dem ein wenig glück wesentlich besser zu gesicht gestanden hätte als mir
vermacht.
hat aber nix gebracht,
ausser dass mein plötzliches unglück endete
und meinem kumpel nichts schlimmeres widerfuhr als seine gewohnte rutschbahn nach unten.

fazit :
mein kumpel oscar ist an allem schuld.
DER hätte mir schon nix erzählen dürfen,
der sack

buddel

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Über eisenschaedel

der faulste reisende der welt
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