reisebericht : kambodscha aktuell

strandbarleben

nachdem meine zwei kumpels und ich uns 2 tage die veränderungen phnom phens angeschaut haben
(hmm, eigentlich sind wir nur zum lakeside gefahren, was gutes gras kaufen und dem letzten guesthouse am see (No9) noch zu einer letzten guten zeche verholfen),
sind wir via taxi (us$ 40) unserem finalen ziel entgegengedüst:
sihanoukville.
(hehe, die 4 stunden fahrt, inkl diverser zwischenstopps, zwecks kaltbiernachkauf
sind einen eigenen blogbeitrag wert)
die reorientierung in diesem beschaulichen, fast schon seebad ähnlich anmutendem kleinen küstenstädtchen fiel uns veteranen trotz beachtlicher baulicher veränderungen nicht schwer
und wir bezogen dort quartier, wo wir uns das auch gedacht hatten.
ein schönes guesthouse mit dem unaussprechlichen namen „sbov meas“.
wir waren angekommen.
die prioritäten waren klar : es gab keine !
und es musste auch keine agenda abgerissen werden,
wieder einmal erwies sich unser reiseteam als gruppe echter interessengleichheit.
der kurzen vor ort orientierung (im guesthouse)
(haha, die preise haben zwar angezogen, von vor zwei jahren 12 auf heute 15 us$ pro nacht und zimmer aber heute ist sogar heisswasser und ein kühlschrank (überlebensnotwendig!) mit an bord)
folgte die ultimative bestimmung einer festen stammlokalität in strandnähe.
„der weg ist das ziel“ mag so mancher meinen,
wir waren jedoch der meinung, dass der weg eher ein hindernis ist
und strebten so den kürzesten an.
er führte uns in eine schwedenbar und fortan sollte dies der platz unserer täglichen morgenbesprechungen sein.
das lief dann so:
der erste, der wach ist und los will
klopft ganz zart an die türen der eventuell noch schlafenden kumpels
und je nach tagesform grunzt man den klopfer weg oder ist vielleicht selbst schon abschussbereit. auf jeden fall ist auch für langschläfer immer treffpunkt der schwede gewesen.
das haben wir dann 3 wochen so durchgezogen, herrlich.
(morgenbesprochene aktionen galten übrigens immer nur für den kommenden tag, wenn einer von uns ne spontane idee hatte wurde sofort auf die morgig kommende besprechung und dem zu folgenden, entsprechenden beschluss verwiesen)
nach ca. 3 tagen hatten wir die kulturelle akklimatisation überwunden, d.h. die sonnenbrillenhöker, bracelett, früchte, scampi, massage und „cut nails“ verkäuferinnen
grüssten nur noch freundlich, anstatt uns ihr obligatorisches „“you buy later?“ anzubieten.
einzig unser stranddealer kam noch in regelmässigen abständen
(aber dazu muss ich sagen, ich hielt das für ausgesprochen guten kundenservice).
ja,
jetzt waren wir bereit, die veränderungen zu realisieren.
sehr gut: es gibt keine musik mehr. es war unerträglich, wenn sich benachbarte bars in der lautstärke übertrumpfen wollten.
sehr gut: jede scheiss bar und jedes verfickte guesthouse hält wifi vor, for free.
sehr gut: die bierpreise scheinen das stabilste element kambodschas zu sein.
weniger gut: es wurde eine strandpromenade etabliert.
parallel zum ufer wurde ein gehweg aus schwarzem mosaikgestein verlegt.
dieses verfluchte band hat uns quasi den weg zum meer abgeschnitten, niemand konnte diese barriere überschreiten.
das problemlose war: niemand WOLLTE dieses band überschreiten,
denn unsere intention war ja nicht bade-, sondern barurlaub.
im nachhinein eine tolle sache, womöglich wäre sonst der eine oder andere den gruppenprinzipien widerlaufen.

so,
jetzt lese ich mir das erst mal selber durch und überlege,
ob da überhaupt noch potential für ne fortsetzung besteht

buddel

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Über eisenschaedel

der faulste reisende der welt
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Eine Antwort zu reisebericht : kambodscha aktuell

  1. Benno schreibt:

    Das ist mal ein Momentar in dem die wesentlichen Sachen zur Sprache gebracht wurden :-))
    Wobei mich noch diverse andere Preise und Angebote interessiert hätten, wenn du verstehst was ich meine hehe.
    Aber ich fliege jetzt Anfang März da rüber und werde mir selber mal ein Bild machen.
    Wenn ihr mal wieder so eine Tour macht dann läutet mal durch… vieleicht habe ich Zeit !!!
    Well, man hört sich

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