reisebericht #5.3: heimatfront (inselaffen)

nein
nicht england ist gemeint.
ich rede vom idyllischen wilhelmsburg,
dem charmanten problemghetto zwischen norder- und süderelbe.

„dockville“festival war angesagt.
durch den tod des bruders eines kumpels
(an dieser stelle mein tiefstes beileid)
ergatterte ich noch ein 3-tagesticket
(ha! lumpige 43 euro im vorverkauf, abendkasse wollt was um 70)
und hatte einen wochenendplan mit meinen kumpels.
die set list las sich aber nicht gerade
wie das who-is-who? für vertreter meiner generation
(und ich schätze, bei meinem nachgeborenen würde diese set list ein ebensolches achselzucken hervorrufen).
2 perlen waren dabei,
am sonntag spielten therapy? und slime
nacheinander auf der selben bühne.
so wurde abgemacht
den eröffnungsfreitag zu besuchen,
das gelände zu erkunden und die standorte der bühnen,
die eine oder andere überraschungsmusik zu hören,
den sonnabend dann auszublenden
um am sonntag dann das „event-of-choice“ zu besuchen.
tatsächlich
haben wir (7 leute) uns am freitag schon so die kante gegeben,
dass wir am sonnabend gar nicht mehr dahin könnten können
(wir wohnen hier alle drumherum, also ein festival vor der haustür, sozusagen),

laber rhabarber,
ich muss abkürzen.
3 von uns sind in ihrem morgenbrand sonnabend wieder auf´s dockville gefahren
und haben den freitag wiederholt.
die fielen dann sonntag aus.
therapy? am sonntag war obercool,
slime unmittelbar im anschluss konnte das sogar noch toppen.
3 freunde lagen krank im bett.
3 weitere freunde (und ich) lagen montag krank im bett.

der grösste witz an diesem ganzen festival war (und ist),
dass es in wilhelmsburg stattfand,
einem stadtteil mit mehr als 50% einwohner mit migrationshintergrund
und auf diesem xzehntausendfach besuchtem event
war nicht mal ein promille dieser menschen auszumachen

ich muss jetzt mit nem kumpel
(nennen wir ihn l.)
saufen,
ne witzige pointe zu diesem blog liefere ich dann nach

ach,
für meinen humor witzig genug,
wer die pointe nicht versteht hat n stock im arsch

buddel

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Über eisenschaedel

der faulste reisende der welt
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