reisebericht # 3 : costa rica

nix als ärger mit den drogen

fast 10 wochen
hatte ich in puerto viejo den lieben gott einen guten mann sein lassen
und dies nach meiner rückkehr nach frostbittencountry
auch meinen kumpels kundgetan.
ergebnis:
ich liess mich breitschlagen
in der kommenden reisesaison die örtlichkeit erneut zu besuchen,
im anhang meine freunde.
wie ich schon ahnte,
es wurde kein flop
aber kam an feeling nicht an meinen erstbesuch ran.
also musste mal was neues her.
warum nicht kokain ?
im bamboo, einer strandbar wo ich sonst mein gras kaufte
und auch den einen oder anderen liter imperial genoss,
erstand ich von einem aushilfskellner 3 dieser kleinen cellophankügelchen für schlappe us 5$.
nach der rückkehr zwecks konsum in unser guesthouse
stellten wir fest,
dass us 5$ für 3 cellophankügelchen definitiv zu teuer ist,
wenn es sich tatsächlich um eben solche handelt : sie waren leer.
so geht´s nicht, sagten wir uns,
zurück also ins bamboo, reklamation anmelden.
der freundliche hilfskellner und -dealer
schien allerdings hinterm tresen so beschäftigt,
dass er meinen klagen kein gehör schenken konnte, bzw wollte.
zum glück hatte ich aus dem guesthouse so ein eisernes küchentischbein mitgebracht,
welches dort so rumlag
und jetzt mit dem entsprechenden ausdruck der empörung krachend auf den tresen einfuhr.
die aufmerksamkeit des hilfskellners war mir jetzt gewiss
und er, nicht faul,
schnappte sich nen besenstiel.
affenartige dominanzversuche in form von abwechselnden tischbein/besenstiel auf den tresen schlagen waren die folge
und ein sich formierender widerstand der anwesenden gäste.
meine kumpels und ich wurden hinausgebeten
bevor die situation eskalieren konnte.
zumindest dort.
abwinkend (normalität kehrte ein,
es ging schliesslich nur um lumpige ((für uns)) 5 dollar)
zogen wir ab, natürlich nicht zu bett
sondern zur nächsten lokalität,
reaggae-music-beach-bar.
mittlerweile
hat der hilfskellner seine jungs in stellung gebracht
und wollte diese für ihn wohl unbefriedigte situation aus dem bamboo
noch mal auf´s tablett bringen.
der angriff kam ganz überraschend
und wir haben uns leidlich geschlagen,
zumindest haben wir lachend und erhobenen hauptes das schlachtfeld verlassen.
für heute sollte schluss sein
und wir begaben uns nach hause
um den abend bei gepflegtem bier, joints und den abend rekapitulierenden gesprächen ausklingen zu lassen.
am nächsten morgen beim frühstück
kam der francokanadische besitzer des guesthouses auf mich zu
und fragte so grinsend : “ hey, buddel. you wanted to play cowboy last night?“
was ?
auf nachfrage
erzählte er dann, dass nächtens noch 3 typen vorbeigekommen sind
und nach uns fragten.
der eine hatte nen revolver im hosenbund,
deswegen die cowboyfrage.

einen tag später
war der eine kollege schon wieder in deutschland
und der andere und ich haben die karibik in richtung pazifik verlassen

buddel

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Über eisenschaedel

der faulste reisende der welt
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