reisebericht: holidays in … krankenbett (oder: wie ich zweimal unverletzt mit nem notfallwagen mitfuhr)

moin

kambodscha 2017 wird für meinen kumpel wohl nicht in so guter erinnerung bleiben. nachdem wir uns zwei wochen sehr gut in sihanoukville akklimatisiert hatten, sassen wir, wie so oft am abend vor unseren appartments und genossen bei schabernack und überflüssigen diskussionen noch das eine oder andere bier, als unser langjähriger urlaubsnachbar, ein franzose der wirklich nur französisch sprach, mit 3 gläsern und einer flasche französischem cognac in umgebungstemperatur erschien. das brach natürlich sämtlichen sprachbarrieren und wir hatten einen vergnügten abend. als der franzmann dann nach leerung abhaute, verblieben mein kumpel und ich noch ein weilchen vor der tür. mein kumpel verschwand dann kurz zum klo. mit einem mal ein poltern und ein aufschrei. ich konnte mir das lachen schon kaum verkneifen, das wäre ja das erste mal, dass meinem kumpel im urlaub nicht irgendein missgeschick passiert.

ich: „was is denn nu wieder los?“

er: „komm ma, da stimmt irgendwas nicht“

ich um die ecke, seh meinen kumpel auf dem rücken liegend wie ein umgekippter marienkäfer und sein rechtes fussgelenk steht im rechten winkel nach innen.

ich: „ja, da ist was im argen.“

er: „was denn?“

ich: „das willst du nicht sehen. bleib liegen und rühr dich nicht, ich hol hilfe.“

und ab zur rezeption, emergency angemeldet. natürlich mussten sich die jungs von der rezeption erst mal mit eigenen augen von diesem notfall überzeugen, bis dann einer nen krankenwagen rief. der kam dann ziemlich fix, ab zur klinik mit meinem kumpel. ich hab dann sein appartment gesichert und bin mit nem moto hinterher. stockbesoffen. tja, hiess es dann in der klinik, der fuss sei (offensichtlich) gebrochen und muss geröntgt werden, geht aber nur in phnom penh.

ich sag: „ok los!“

aber die sagen: „es kostet aber 370$.“

ich sag: „ok, hier. meine kreditkarte.“

und die sagen mir: „only cash.“

„ok. i get cashmoney from the atm.“

zu gefährlich in den augen der klinikmitarbeiter, 370$ bar auf tasche bei einem besoffenen ausländer nachts um 2:00Uhr? der krankenwagen hat mich zum geldautomaten gefahren und schön aufgepasst, dass die kohle auch in der klinik landet. mein kumpel dann ab nach phnom penh (4 stunden fahrt mit so gut wie unbehandeltem fussbruch, das war kein leichter ritt. zum glück war er ja noch mindestens so voll wie ich.) und ich zurück zum guesthouse, erstmal das appartment meines kumpels auflösen, kündigen für den nächsten tag, seinen krempel zusammenpacken. seeehr ungewiss, ob er nochmals hier aufschlägt. ein abbruch des urlaubs meinerseits käme sowieso höchstens im todesfalle in frage. naja, nächsten tag mit nem taxi hinterhergedüst, nach phnom penh, im guesthouse bescheid gesagt, dass ich ein oder zwei tage nicht da bin und meinen kumpel im krankenhaus in pp besucht. ach so, schon in sihanoukville wurde nach einer auslandskrankenversicherung gefragt, sie hätten viele touristenunfälle und wüssten was die versicherungen in deutschland so an belegen brauchen. mein kumpel hat das bejaht und war fortdem VIP-No1. mittlerweile wurde tatsächlich schon geröntgt und ein 3-facher bruch festgestellt. optionen:operation in pp oder rückflug organisieren, innerhalb 3 tagen sollte dringend operiert werden. mein kumpel stand nun vor der wahl: op und genesung in tropischen gefilden oder op und genesung in frost bitten country germany? in vertrauen auf die medizinisch-chirurgische ausbildung der kambodschanischen ärzte in ostdeutschland schien das genesungsklima vor ort die bessere alternative zu sein. stand nur noch die finanzierung aus. der kostenvoranschlag zur op betrug lockere 1.900 $. uups,ok, ich muss zum atm. „zu gefährlich. wir fahren dich mit nem krankenwagen hin.“ das war dann meine zweite fahrt mit nem notfallfahrzeug ohne not. hab dann eh nur 1000 $ gekriegt, 24std-sperre, wollte den rest dann am nächsten tag begleichen, ging aber nicht weil die 24 std noch nicht um waren und ich wieder nach hause wollte aber ich konnte dass dann in shv in der ersten klinik zahlen, alles korrekt gelaufen. mein kumpel wurde dann in pp operiert und kam auf krücken dann eine woche später wieder in shv an, sein altes zimmer war wieder seins. 3 wochen resturlaub am bett gefesselt. in ganz shv war kein rollstuhl aufzutreiben und die mitgegeben krücken waren ……

 

stopp here!

das war ganz schön action, meinen verfressenen und versoffenen kumpel zu versorgen aber zum glück hatte ich ja noch weitere 2 wochen für mich allein…

btw, seine auslandskrankenversicherung zahlt nicht.

zu recht.

er hat die beiträge nicht entrichtet.

 

buddel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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reisebericht: antifressorgie mit dem khmerhausmeister

am 20.03.2015, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
2 mal hat der schweinepriester mich zum mitessen aufgefordert.
2 mal hab ich dankend abgelehnt.

beim ersten mal
kam ich trunken nach hause und mein khmerbuddy sass auf dem vorplatz des guesthouse an nem campingtisch auf nem campingstuhl mit seinem (echten) khmerbuddy (der auch auf nem campingstuhl sass)
und die beiden winkten mich ran. da hab ich aber auch schon 2 wochen da gehaust also, der hausmeister kannte mich (haha).
was gab´s?
insekten.
danke.

beim zweiten mal,
das war n paar wochen später,
kam ich wieder trunken nach hause 😉
grüsste den hausmeister, der auch portier und botenjunge war
und setzte mich auf meine terrasse/veranda für gutenachtbiere und- joints, laute musik
und nen nudeltopf (so´n 5min-terrinenscheiss, gut für minihunger wenn man nen wasserkocher am start hat. ).
jedenfalls kam der hausmeister dann irgendwann an
und deutet immer (er kein englisch, ich kein khmer und deutsch konnten wir beide nicht) auf meinen leeren nudelpott
und ich interpretierte das so, dass der kerl hunger hat
und das einzige, was ich noch zu fressen auf hütte hatte war ne halbe dose nik-nak-nüsse (oder deren asiatisches äquivalent), die ich dem dann in die hand drückte.
tschüss, verpiss dich. sieh zu!
er haut ab,
und kommt 10 min später mit ner kalten (!) büchse bier mich ranwinkend auf mich zu.
keine kommunikation ausser gesten möglich.
ich ihm also gefolgt zur rezeption (wo der auch wohnt/schläft/lebt/24/7/365).
hausmeister hatte gar keinen hunger,
der frass hühnerschenkel,
hat noch nem zweiten khmerkumpel n bier ausgegeben und mir sowas wie pringleschips angeboten,
nur dass diese dose doppelt so gross war wie normale pringles und doppelt so scheisse nach altem fisch gestunken hat wie´n kutter von käpten hein.

whatever,
es gehört eine menge mut dazu, die küche kambodschas zu testen,
ich zieh den schwanz ein.
(tatsächlich, ich hatte 7 1/2 wochen asien und hab nicht einmal asiatisch gegessen. ich bin 3 1/2 wochen wieder hier und war schon 2 mal beim chinesen (mit reis) 😉

fuck that shit

buddel
4
reisebericht: 5:00 morgens am strand in kambodscha

am 16.03.2015, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
fünf uhr morgens am strand ist cool
wenn man abends chrystal meth gezogen hat und die ganze nacht nicht pennen konnte.
so hab ich mir nen fetten joint gebaut, 2 kalte biere aus dem kühlschrank geschnappt, kopfhörer mit laut
und kohle im haus gelassen,
ab zum strand.
unterwegs nur tuktuk und motos, die aber keine touren mehr anboten sondern nur noch drogen und ladies.
ich hab immer nur grinsend auf meine ohrhörer und den joint in meiner hand gezeigt.
am strand dann wurd´s kurz nervig, dem einen dealer habe ich tatsächlich angeboten mich nach kohle zu filzen wenn er mich dann in ruhe lassen würde. egal,
nach ner halben stunde wussten die jungs um mich bescheid und ich hatte meine ruhe.
als ich dann irgendwann im morgengrauen abhauen wollte, halb auf dem weg und völlig auf kopfhörer
kommt mir so´n khmerbursche an die seite gefahren
und nonverbal und noncash! hat der mich dann um die ecke nach hause gefahren

ich liebe kambodscha

LLAP

buddel
3
reisebericht: vodoo in kambodia

am 16.03.2015, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
eines abends kam mir in einer meinen vielen stammbars in den sinn
der schnuckeligen maid hinterm tresen einen kleinen scherz zu gönnen
und bot ihr an, ihr die zukunft aus der hand zu lesen.
damit konnte die erst gar nichts anfangen (und ich hab überhaupt keinen blassen von handlinienwahrsagerei)
aber hexenzauber und so´n schnickschnack kommt bei den kambodschanern immer an.
ich also „gelesen“ (ich hab mir irgendwas ausgedacht, wirst 80jahre alt, reichen mann, anständige kinder, haus, etc..) und der tresenengel war glücklich.
aber der tresenengel war nicht allein,
so musste ich dann 3 oder 4 ladies nacheinander ihre (meine, haha) zukunft aus ihren kleinen, dreckigen khmerhänden vorhersagen.
wie ich auch tat.
der letzten bardame allerdings, mir gingen die positiven fantasien aus, sagte ich lediglich ein alter von 60, späte heirat und viele kinder voraus. während meines geschwurbels merkte ich schon, dass ihr so eine prognose nicht gefiel.
was soll´s? ich war nur der prophet und es kann nicht jeder glücklich sein.

am nächsten abend
führte mich mein weg erneut und nicht ganz zufällig wieder an die gleiche bar
und ich war den mädchen ein wilkommener gast.
nur die (hübsche) mit der schlechten prognose war sichtlich schlecht gelaunt.
und so kam sie dann bei mir an: „read my hand again“.
ohje, da hab ich wohl mist gebaut.
ich sag noch: hey, nothing change in your hand since yesterday
und dann fiel mir der alte psychologentrick ein, um jemandes händigkeit zu bestimmen.
also hielt ich ihr mein feuerzeug hin und forderte sie auf, das zu greifen (so eine spontane aufforderung etwas zu greifen sagt etwas über links-oder rechtshändigkeit aus).
die hat das erst nach mehrmaliger aufforderung geschnallt und dann endlich zugelangt.
konnt ich mich prima rausreden, dass die gestrige vorhersage ja für die falsche hand getroffen wurde
und so konnte ich erneut eine fantasie spinnen, in der madame auch 80 wird, mit reichem mann und pipapo.
der witz war,
dass ich 2 tage später in der bar aufschlug
und mir eben diese dame auftrug nocheinmal ihre linien zu lesen.
ich sagte, sry, now i did twice. nothing changes.
und sie sagte:
yes. but i forget

danke kambodscha

ich habe übrigens allen handgelesenen barmädchen nen ladydrink each 3$ spendiert

buddel
2
reisebericht: kambodscha 2015

am 06.03.2015, in der Kategorie WTF, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
what the fuck

7 volle wochen im beschaulichen fischerdorf sihanoukville.
herausragend? das wetter.
sensationen? nur das tägliche klein/klein.
bspw habe ich im halbbrand eine palette bier gekauft.
das tat ich jeden zweiten tag, man entwickelt so was wie ne routine.
nur, diesen einen tag schnappte ich mir (nach 2 wochen haben mir die angestellten supermarktschergen dann den weg in ihr lager gezeigt, ich solle mich doch selbst bedienen – faule bande)
aus versehen einen falschen karton, es gibt da (neben anderen) angkor und anchor (bier)
und zuhause, vor dem kühlschrank bemerkte ich diesen schrecklichen fehler,
ich hatte eine palette dieses unsäglichen anchor gegriffen.
kein problem, so dachte ich, umtauschen.
bier wieder in die palette, back to supermarket and so i did.
hehe,
viellächelnd versicherte mir der kassenclerk, das retour nicht möglich sei.
rescann und computergesteuerte kassen machen das nicht möglich.
nicht mal der hinweis, dass ich ja mittlerweile stammkunde bin und ja nicht einfach mein geld wiederhaben will, sondern lediglich nen tausch „scheissbier“ gegen „meinbier“ same same prize.
nachdem ich die hoffnungslosigkeit meines anliegens eingesehen habe (mittlerweile deutsch pöbelnd),
nahm ich diese scheiss palette,
rannte damit zu den vor der tür wartenden tuktuk fahrern, schmiss diese scheiss palette nem tuktuk fahrer hinten rein und schrie: here! for you. for free. fuck starmarket!
dann wieder rein in den supermarkt, dem sichtlich peinlich berührtem kassierer die scheissendlich richtige palette abgedrückt und ab nach hause.
hat keine 5 minuten gedauert und irgendwie hatte ich beim rauskommen mit nem schulterklopfen oder sowas von den tuktukfahrern gerechnet
aber die jungs waren alle verschwunden.
entweder haben die sich die palette reingeknallt oder die haben die verhökert, wer weiss?

die einzigen belästigungen der nächsten wochen waren von seiten der tuktukfahrer höchstens noch scherzhafte aufforderungen, doch beim nächsten mal schnapps zu besorgen

buddel
1
Reiesebericht: kambodia/kazantip

am 17.02.2015, in der Kategorie WTF, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
Morgen geht’s los.
Absolut nicht meine mucke aber hey! wenn man schon mal da ist.
Mein kumpel will russinnen ficken, ich sag, das ist keine gute idee.
Zuviele russenmacker am start.
What a fuck,
Kazantip in cambodia

buddel
2
reisebericht: kambodscha 2015

am 10.02.2015, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
Moin

an die gesichtslose masse:
wenn euch kazantip was sagt,
am 18. geht das hier los in sihanoukville und ich kann noch 6 tage mitfeiern.
drugs and chicks

buddel
2
reisebericht: warum weihnachten und sylvester für´n arsch sind

am 23.12.2014, in der Kategorie WTF, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
weil`s am 3.1. wieder für 7 1/2 wochen ab nach kambodscha geht

buddel
2
reisebericht: bodyparts

am 16.10.2014, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ich wünschte fast(!), ich kriegte nen roboarm oder -bein.
aber ich krieg nur nen neuen zahn
(und n sack voll kronen obenauf).
die zahnarzthelferinnen hab ich mal so nach „marathon man“ und dustin hofman gefragt,
die wussten bescheid und haben gelacht.
dann wurde mein maul gestopft und ich konnte nichts mehr sagen.
obwohl ich extra noch einen gekifft habe, haben meine speicheldrüsen die tampons in meinem mund überflutet. ob das normal ist kann ich nicht beurteilen. (obwohl, die mädels sind echt scharf. -sabber-)
hehe,
geht auch ohne tampons und marathonmansitzung.

hier noch der *altesackmoralmittelfinger*-tipp für den kommenden november:
finger hinten rausziehen, zähne putzen und trotzdem „marathonman“ live niemals erleben wollen

ihr wisst was los ist

buddel
1
reisebericht: frontaufnahmen

am 08.10.2014, in der Kategorie WTF, keine Kommentare, bearbeiten, löschen

Great martian war from PLAZMA on Vimeo.

buddel
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reiseberichte

reisebericht #8: laos

am 25.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
die faulsten touris der welt

mal wieder ein drei-mann-team auf achse.

wie immer vor der abreise einen letzten joint vorm terminal1 in hamburg-fuhlsbüttel geraucht,
im vorwege der reise abgeklärt,
dass es absolut unnötig ist nach laos hasch einzuführen.
das problem jedesmal ist natürlich,
dass man meist zu erschlagen vom flug ist
um sich vor ort dann sofort das dringend benötigte relaxan zu besorgen
und so war es zwar nicht ganz verwunderlich
aber doch recht amüsant,
dass wir tatsächlich ALLE einen kleinen bobbel im gepäck hatten.
den ersten 24 std konnten wir also frohen mutes der akklimatisation entgegensehen.

diesem umstand
und der dortigen verfügbarkeit
war es zu verdanken,
dass wir uns nicht einen milimeter über die stadtgrenze vientianes hinausbemühen mussten, bzw wollten.
andere traveller wollten uns zwar davon überzeugen,
dass es ein heidenspass sei, sich mit einem treckerreifenschlauch den mekong hinuntertreiben zu lassen
oder auch ne runde kicker
aber wir sind standfest bei unserem ganz eigenen programm geblieben.
nach einer woche war es dann ein ende dieser dekadenten art
und doch recht zufrieden verliessen wir das land gen kambodscha.

(dem aufmerksamen leser mag aufgefallen sein, dass kambodscha eine immer wiederkehrende rolle spielt. nun, da bin ich wie der stamm-malle-urlauber, 5x war ich bereits dort, mein absoluter top-favorit)

buddel
1
reisebericht #7 : malaysia

am 25.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
mein erstes und letztes mal islam

ein wunderschönes land,
leider nix für so´n alten sauf- und kiffbruder wie mich.
nach 3 wochen stress wegen der ewigen sucherei nach bierbuden am wegesrand
spontan eine woche kambodscha zwischengeschoben,
da kam zum bier dann auch das gute gras wieder in meine hand.
ansonsten,
wer andere urlaubsambitionen als ich hat,
empfehlenswert.
sehr multi-kulti, zumindest was die küche angeht.
und sehr sauber, zumindest kuala lumpur

buddel
5
reisebericht #6 : vietnam

am 23.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ich weiss nicht mehr wo es war
aber ich erinnere mich an laternengebundende lautsprecher
die morgens um sechs bei dunkelheit zu volkssport auf riefen

seltsames land

buddel
1
reisebericht #4 : costa rica

am 23.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
nix als ärger mit den drogen

fast 10 wochen
hatte ich in puerto viejo den lieben gott einen guten mann sein lassen
und dies nach meiner rückkehr nach frostbitencountry
auch meinen kumpels kundgetan.
ergebnis:
ich liess mich breitschlagen
in der kommenden reisesaison die örtlichkeit erneut zu besuchen,
im anhang meine freunde.
wie ich schon ahnte,
es wurde kein flop
aber kam an feeling nicht an meinen erstbesuch ran.
also musste mal was neues her.
warum nicht kokain ?
im bamboo, einer strandbar wo ich sonst mein gras kaufte
und auch den einen oder anderen liter imperial genoss,
erstand ich von einem aushilfskellner 3 dieser kleinen cellophankügelchen für schlappe us 5$.
nach der rückkehr zwecks konsum in unser guesthouse
stellten wir fest,
dass us 5$ für 3 cellophankügelchen definitiv zu teuer ist,
wenn es sich tatsächlich um eben solche handelt : sie waren leer.
so geht´s nicht, sagten wir uns,
zurück also ins bamboo, reklamation anmelden.
der freundliche hilfskellner und -dealer
schien allerdings hinterm tresen so beschäftigt,
dass er meinen klagen kein gehör schenken konnte, bzw wollte.
zum glück hatte ich aus dem guesthouse so ein eisernes küchentischbein mitgebracht,
welches dort so rumlag
und jetzt mit dem entsprechenden ausdruck der empörung krachend auf den tresen einfuhr.
die aufmerksamkeit des hilfskellners war mir jetzt gewiss
und er, nicht faul
schnappte sich nen besenstil.
affenartige dominanzversuche in form von abwechselnden tischbein/besenstil auf den tresen schlagen waren die folge
und ein sich formierender widerstand der anwesenden gäste.
meine kumpels und ich wurden hinausgebeten
bevor die situation eskalieren konnte.
zumindest dort.
abwinkend (normalität kehrte ein,
es ging schliesslich nur um lumpige ((für uns)) 5 dollar)
zogen wir ab, natürlich nicht zu bett
sondern zur nächsten lokalität,
reaggae-music-beach-bar.
mittlerweile
hat der hilfskellner seine jungs in stellung gebracht
und wollte diese für ihn wohl unbefriedigte situation aus dem bamboo
noch mal auf´s tablett bringen.
der angriff kam ganz überraschend
und wir haben uns leidlich geschlagen,
zumindest haben wir lachend und erhobenen hauptes das schlachtfeld verlassen.
für heute sollte schluss sein
und wir begaben uns nach hause
um den abend bei gepflegtem bier, joints und den abend rekapitulierenden gesprächen ausklingen zu lassen.
am nächsten morgen beim frühstück
kam der francokanadische besitzer des guesthouses auf mich zu
und fragte so grinsend : “ hey, buddel. you wanted to play cowboy last night?“
was ?
auf nachfrage
erzählte er dann, dass nächtens noch 3 typen vorbeigekommen sind
und nach uns fragten.
der eine hatte nen revolver im hosenbund,
deswegen die cowboyfrage.

einen tag später
war der eine kollege schon wieder in deutschland
und der andere und ich haben die karibik in richtung pazifik verlassen

buddel
1
reisebericht #3 : südamerika, brasilien

am 22.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
5 wochen mit 5 kollegen

plan : schrottauto kaufen und von rio nach (und mindestens bis zum) amazomas
kommen.
fakt : leihwagen von sixt, 4 tage mit nem punto(!) 3000km nach norden abgerissen
und doch nur bis bahia vor dem amazonas geendet zu sein.

das war dann ungefähr so teuer,
wie wir 5 kumpels uns das vorher schöngeredet haben,
n fetten amischlitten für tausend dollar gebraucht
zum durch landcruisen

es ist aber auch nicht ganz einfach,
wenn man zum ersten mal nach rio kommt
und dann da n auto kaufen will
😉

buddel
1
polizeikontrolle, harburg

am 13.02.2009, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
ein wachtmeister weist mich darauf hin
(radfahrer),
dass auch die kürzeste abkürzung nur zulässig ist
wenn man sich an das rechtsfahrverbot hält
(ich fuhr auf dem linken weg).
mit einer welle von verständnis wollte ich diesen ordnungshüter beeindrucken
und im laufe der diskussion
sagte ich dann irgendwann: “ ok, geschnallt, mach ich nicht wieder und sie haben ja recht“.
aber der wollte immer noch kohle, 10 euro (oder 20, je nach kenntnis)
oder eben garnichts
wie dann zum schluss bei mir

das kann´s aber auch nicht sein, oder ?

buddel
1
polizeikontrolle, panama-city (altstadt)

am 13.02.2009, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
nach dem ich mich in panama von meiner crackrauchenden freundin getrennt hatte
(die mittlerweile tot ist),
irrte ich mehr oder weniger unorientiert durch panamas altstadt,
was jeder seriöse reiseführer als absolutes „no go“ bezeichnen würde.

aber ein buddel hatte durst und war auf der suche nach einer „cervezaria“,
was eigentlich eher eine brauerei als eine trinkhalle darstellt

quadratisch sind die stadtpläne
und an jeder kreuzung stand ein cop
und keiner konnte etwas mit meiner frage nach ner cerveceria anfangen,
„go to your hotel“

ich ging nicht zum hotel,
ich ging in die gassen.
eine gruppe jugendlicher panamesen hatte in einem verwinkelten hinterhof
(um einen vw-käfer) eine party oder sowas gefeiert
und ich bin da hin.
anfangs war die stimmung noch relaxed,
ich bekam ein und ein weiteres bier von denen
aber dann sollte ich mal ne kiste springen lassen.

das hätte mich nicht arm gemacht
und ich hatte auch schon mit dem gedanken gespielt, den jungs mal ne kiste zu spendieren
aber die aufforderung dazu hat in dem moment bei mir alle schotten dicht machen lassen.
einer von den jungs kam dann auf mich zu
und sagte, „is better to go now for you“

alles klar,
ich will nicht sterben
aber in´s hotel zurück hatte ich auch noch keinen bock.
also hab ich mich verpisst (von den jungs) und bin weiter durchs viertel gestreift.
plötzlich, in einer dunklen strasse werde ich angerufen.
der macker, der mir empfahl besser nach hause zu gehen
lag mit einem kleinen baby im arm in einem hauseingang
und lud mich zu sich ein.

dass dieser abend in einem exzess von crack, koka, alkohol und grass endete
und mich überleben liess
lässt mich dieses leben lieben

buddel
2
polizeikontrolle? lieber nicht

am 13.02.2009, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
costa rica, 1998

10 wochen hab ich ´97 in puerto viejo rumgelungert,
dorthin wollte ich zurück und so war es auch.
2 kumpels aus deutschland, denen ich die ohren vollgedröhnt hatte wie geil es dort doch sei, folgten eine woche später.
beachholliday, kühle drinks und easy-living war angesagt.

dazu gehören nun mal auch exzesse, so kam die frage nach koka auf.

mein karibisch schwarzer grasdealer hatte auch sofort ein kleines plastikfolienkügelchen parat,
allerdings war es dann doch nur ein plastikfolienkügelchen ohne jeglichen inhalt.
das lässt buddel sich nicht gefallen
und ab zurück zur bar.
mein schwarzer freund steht mir gegenüber auf der anderen seite des tresens und ignoriert mich völlig
(und in meiner stimmung war ich einfach nicht zu ignorieren – der hat es aber geschafft).

da bin ich zurück zu meinem guesthouse, ich wusste, da liegt noch so´n altes küchentischbein rum, aus metall.
das ding hab ich mir als keule gegriffen
und bin wieder zur bar gestiefelt.
dort hab ich das eisenbein erstmal auf den tresen geschlagen
um die aufmerksamkeit meines dealers zu erregen.
der war auch nicht faul, hinter seinem tresen gleich nach nem besen zu greifen.
bevor wir uns dann aber mit stöcken und knüppeln die schädel einhauten,
haben die anderen (hehe, z.t. schwer schockierten) gäste
uns streithähne getrennt.
ein abgang in ehre

der selbe abend

nach unserem abgang aus der strandbar
machten wir einen zwischenstopp in einer anderen bar/stranddisko
um noch die ereignisse des abend zu rekapitulieren.
dabei blieb es aber nicht.
wir wurden förmlich überfallen
und es entbrannte eine wüste kneipenschlägerei.
blessuren aber keine verletzungen,
ich fühlte mich gut.
am nächsten morgen, frühstück im guesthouse.
einer der angestellten kam an
und fragte mich : „buddel, you wanted to play cowboy last night ?“
„häh ? was ist los?“

und dann hat der mir erzählt,
dass in der nacht noch 3 leute zu unserem guesthouse gekommen sind
und nach uns gefragt haben.
mit nem revover im hosenbund

wir haben uns am nächsten tag morgens um 6:00 verpisst

buddel
2
polizeikontrolle, manila

am 13.02.2009, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
philippinen januar 2008

3 tage manila nach der ankunft,
am nächsten morgen steht die abreise aus diesem moloch zu tropischen urlaubsgefilden an.
die stimmung war etwas angespannt (wir waren zu viert)
weil wir jetzt endlich aus der megacity raus wollten
und auch weil unser hasch aufgebraucht war
(das ist so, meine jungs und ich nehmen immer nen kleinen bobbel mit in´s zielland, wo man sich doch so viel günstigere preise für stash erhofft^^).
wir sassen da so im travellerviertel in ner bar
und mein einer kumpel sagte plötzlich: “ so, ich hab jetzt keinen bock mehr, ich besorg was zu kiffen“
„mach, was du willst, aber lass dich nicht erwischen“ waren unisono unsere worte.

2 std später,
wir zurückgebliebenen drei diskutierten langsam ernsthaft über massnahmen unseren kumpel ausfindig zu machen,
hielt vis-a-vis ein bullen-jeep am strassenrand.
im urlaub in ner strassenkneipe beobachtet man nunmal die szenerie
und ich sass mit blick zur strasse und
bemerkte mit einem mal, dass doch unser kumpel da auf dem rücksitz sitzt.
grade sag ich zu meinen kumpels: „alter, so´ne scheisse, **** sitz da im bullenauto“,
da kommt auch schon so´n bulle auf uns zu : “ do you know ****? he don´t speak english and he needs help. he said, you are his friends“
geil.
ich mit meinem halbbrand sag natürlich, ok ich komme mit
und bin zu meinem kumpel ins bullenauto eingestiegen
(meine kumpels sind alle nicht so fit im englischen).
ich auf dem beifahrersitz,
mein kumpel hinten mit nem jungen bullen
und der fahrer schien sowas wie der bezirksobercop zu sein.
mein kumpel fing gleich an zu zetern
und ich hab ihm gesagt,
„****, du hältst jetzt einfach nur die schnauze“
nachdem ich kippen an die cops verteilt habe
und wir auf dem weg zur polizeistation waren,
fing der fahrer an zu labern:
„oh, you´re in trouble, now.
you need a lawyer, you need money for the judge,
is not necessary to call your embassey“
woraufhin ich erstmalig den spruch anbrachte :
„ok, let´s talk clearly. how much ?“

„US $ 5.000“

uuups,
damit hatte ich nicht gerechnet.

mein gehirnblitz war dann,
dass ich dem erzählte, dass 5000 dollar „complitly unimpossible“ sind,
weil wir ja schon am nächsten tag nach hause müssen,
weil eben unsere kohle alle ist
und wir anderenfalls eben doch zur deutschen botschaft kontakten müssten.

ende vom lied,
wir haben ca. 1000 dollar bezahlt,
meinem festgenommenen kumpel haben die etwas über 300 dollar aus dem beutel gezogen (wobei auch eine humanitäre geste der bullen nicht zu leugnen ist : sie haben ihm von seiner kohle sogar noch 10 dollar zurückgegeben, damit er die flughafengebühr bei der ausreise zahlen kann),
ich hab n atm in anspruch genommen (zum glück wusste ich, dass die auf etwas unter 300 dollar/tag limitiert waren) und meinen anderen kumpels haben sie auch das bargeld aus der tasche gezogen.

das allerallerschlimmste aber war,
dass dieses dope nicht nur unverschämt teuer,
sondern auch noch konfisziert wurde

2 wochen später hatten wir einen kurzen zwischenstopp in manila
und wer läuft uns über den weg ?
der chefbulle.
ein freudiges hallo, „hey, i thought you wantet to go back to germany last week ?“

da haben wir uns schnell aus dem staub gemacht

buddel
2
polizeikontrolle, vorspiel

am 13.02.2009, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen

moin

hier mal ein schwank aus dem fundus meiner reiseanekdoten

mein letzter urlaub führte mich mal wieder in mein geliebtes kambodscha
und da die diesjährige reisedauer relativ beschränkt war
sah mein programm recht simpel aus :
n paar tage phnom penh und dann für den rest ab an die küste,
absolut gar nichts mehr tun war mein ziel.
so war es dann auch,
selbstverständlich gehört ein gemieteter roller zur standardausrüstung eines faulenzers,
denn wie sollte man bei >30°C sonst die beliebten strandbars erreichen ?
auch um auszunüchtern war der frische fahrtwind unter diesen bedingungen mehr als angenehm.
die ersten 3 tage trug ich noch brav meinen (etwas zu kleinen) helm, so ne halbschale,
dann wurde mir das zu bunt,
jeder hans und franz trug hier n pepita-hütchen oder ne basecap, sogar die cops sind so rumgeschrubbt.
also, buddel cool, ich meinen bewährten reisehut rausgeholt und damit gefahren.
guesthouse-chefin sagte noch : „wear helmet, is protection“
und ich erwiderte : “ no. is holiday. i don´t want to have any accident“
ich düse dann so die nächsten tage ohne helm aber mit hut durch die gegend
als ich tatsächlich von den bullen gestoppt werde.
aaargh, reisepass im guesthouse, 1,7 promille und um 12:00 natürlich auch schon wieder hackebreit.
„where is your helmet?…. and where is your sign?“
(nummernschild war an meinem bock nämlich nicht dran)
blablabla,
ich sag, mein helm ist im zimmer,
er fragt warum ich ihn nicht trage,
ich sag weil es so heiss ist,
er sagt „is protection“
ich sag „ok, how much?“
hehe,
er zögert und meint leicht zweifelnd fragend
“ two dollar!?“
es folgte ein inner abgang meinerseits, den ich hier nicht weiter beschreiben kann und eine meisterleistung mimischer fähigkeiten meinerseits
als ich mich daraufhin völlig zerknirscht gab
und mich widerwillig einverstanden erklärte.
die cops (es waren 6 oder 7)
hatten auch schön nen campingtisch aufgebaut
an dem der wohl ranghöchste bulle sass, mit ner kleinen stahlschatulle und obskuren papieren und kugelschreiber bewaffnet,
dort sollte ich die zeche zahlen.
bevor da noch irgend was schief laufen sollte,
rief ich gleich :
„hi, i have to pay two dollars“
daraufhin
schob der mir nen wisch hin
wo ich meinen namen eintragen sollte
und unterschreiben,
hab meine 2 dollar bezahlt
und bullenboss hat gegengezeichnet.

thema durch

die amüsanten aspekte an dieser geschichte sind eigentlich die dinge, die unerwähnt blieben.

die bullen wollten keinerlei identifikationsnachweis sehen.
das formular, welches ich unterschrieben habe
hätte ebenso gut mein eigenes todesurteil sein können,
denn es war komplett in khmer-schrift.
dass ich den bullen noch fragte,
wie ich denn jetzt zu meinem helm komme, ob ich da schieben müsste
und er sagte, nene, da kannst du jetzt auch ohne helm hinfahren, da kommt keine kontrolle mehr.
und dass denen meine alkoholfahne wohl eher unangenehm als deliktrelevant vorkam.
und diese 2 dollar strafe waren so erfrischend naiv,
wenn ich daran denke,
dass wir meinen kumpel letztes jahr in manila aus dem knast für tausend dollar freikaufen mussten
aber das ist eine andere
geschichte

buddel

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reiseberichte

schmarren & abschürfungen

am 17.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
haha,
ich weiss wieder
(bzw konnte mit meinem kumpels gemeinschaftlich einen einigermassen nachvollziehbaren ablauf konstruieren)
was los war.
wir hatten
gewaltspiele
auf seiner ps1(!)
gespielt
(risiko, harhar,
da gehts um die weltherrschaft mit allen mitteln)
und mangels bier
haben wir angefangen
schnapps zu trinken.
und dann
fingen wir drei männer uns an (alle über 40)
gegenseitig zu boxen.
freundschaftlich,
da gab´s keinen streit
(nach 2 flaschen wodka hat ja auch keiner mehr schmerz realisiert),
wir mutierten nur zu drei zombie-rambos,
mit unbesiegbarkeitsfeature.
den blauen flecken
und den allgemeinen schmerzen
aller beteiligten nach
sind die verletzungen meiner rechten hand
plausibel

ein weiteres haha

wenn ich meine letzten blogs
über homosexuelle so lese
und dann diesen hier über die klingonische ehrenwacht,
und dabei bedenke,
dass meine kumpels und ich seit längerer zeit
unbeweibt sind
wirft das doch einige freudianische gedanken auf

buddel
1
schwule….

am 13.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
schwule sind noch viel schlimmer als lesben,
weil sie keine titten haben

nach dem „outing“ meines kumpels (haha, das war so schon sowas von klar)
wurde seinerseits
eine party organisiert,
ich mit meiner frau
und diesem wissen dabei.
da hatte ich noch hosen mit zerschlissenen knien an
und den ganzen abend
hatte ich den eindruck,
dass mir die ganze neue schwulenbande auf meine nackten knie starrt.
meine frau hat dicke titten
und ausser mich hat das keinen der partygäste interessiert.

ich mag die bande

habe ich schon erzählt, dass ich auf den knöcheln meiner rechten faust
schmarren und abschürfungen hab ?
muss wohl gestürzt sein

buddel
1
lesbenterror im 2 nach 4

am 13.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
2 nach 4,
die letzte kneipe mit open end vor meiner haustür.
sonntag morgens,
kiez-bummel vollbracht,
mein kumpel und ich wollen den abend beenden
und betreten dieses etablissement,
ein letzter absacker.
ein offensichtlich lesbisches paar sitzt am tresenende.

mein kumpel brauchte ca 5 minuten,
bis ihm der „mann“ der damen an den hals sprang.

ich brauchte mehrere wochen,
um alle wogen einigermassen zu glätten

buddel
2
schwulenangriff abgewehrt

am 12.03.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
hamburg, docks, ministry-konzert

die show ist voll im gange
und ich steh mit meiner freundin an einem der tresen.
wird mein arsch gestreichelt, recht angenehm.
steht ja meine freundin daneben
aber die hat beide hände auf der theke.
?
umgedreht,
uups
da steht ne leder-schwuchtel hinter mir
und grinst mich an.

ministry-konzert ?

ungeachtet der lächerlichen situation verlor ich meine conteneance
und würgte seinen stachellederband bewehrten hals mit links
während ich rechtshändig auf sein gesicht einschlug.
seinem freund (?), der sich einmischte
verpasste ich einen gehörigen tritt

meine freundin hat von dem ganzen nichts mitbekommen,
sie wunderte sich nur,
dass ich von ihr wollte
doch mal ihre hand auf meinen arsch zu legen

buddel
1
vetteln um elf

am 12.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ein tageszeitphänomen

einkauf bei marktkauf

wie gern wär ich grundschullehrer
und täte meine eleven nötigen
einen ganzen tag lang die altersstruktur der kundschaft im marktkauf zu protokollieren (und dies entsprechend auszuwerten).
sollte doch kein problem für dreissig 9-jährige sein
(da hab ich das mit den millionen affen an millionen schreibmaschinen vor auge).

kaufen rentner wirklich immer kurz nach feierabend ein
um die arbeitende bevölkerung zu schikanieren ?

nein.
ein urlaubender einkäufer weiss :
es gibt noch tausende mehr, die jenseits früh- und spätschichtfeierabend einkaufen.
unverhofft im urlaub um 10:30 auf eine 10-rentner-schlange aufgeschlagend
schlägt einem die realität förmlich ins gesicht :
rentner sind kein 16:30-phänomen,
es gibt sie immer
und es gibt sie mehr
als dir deine dunkelsten gedanken wahrmachen wollen

buddel
1
mediamarkt – mein laden

am 12.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
anfang februar
war ich mit 2 kollegen auf grosser einkaufstour,
ein led-tv für mich
und je ein computer für meine begleiter war unser begehr.
das kalkül war,
bei einer gesamteinkaufssumme von ~5.000.-euro
so um die tausend als rabatt einzufordern und auch zu erhalten.

haus unseres vertrauens (und verkehrstechnisch am günstigsten)
sollte der mediamarkt in bucholz i.d.N werden.
die computerfindung
war noch ein einfaches,
denn es gab sowieso nur ein einziges system, das den ansprüchen meiner kollegen genügen konnte,
die wahl war also schnell getroffen
und weiter ging es zu den tft´s,
wo die stellwand von ca 40m² ungefähr 100 verschiedene geräte vorwies
und im gegensatz zur pc-konfiguration
hatten sich meine beiden helden zum monitor überhaupt keine gedanken gemacht.
also schnell einen büttel rangerufen,
der fachkompetent eine entscheidung forcieren sollte,
doch dieser blasse, picklige, stotternde jüngling
würde nie zum verkäufer des monats
(geschweige denn auch nur je der des tages) avancieren.
er mühte sich redlich
unsere zunehmend bissigeren kommentare zu ignorieren,
bis er dann einfach nur noch daneben stand
weil schliesslich wir ihn ignorierten.
die wahl fiel schwer, wurde aber endlich doch getroffen.
auf zur tv abteilung.
aber nein, man muss nicht nur die abteilung wechseln
sondern auch den verkäufer
und der pc-knecht wollte dann die bestellung für pc und tft natürlich auch für sich verbuchen.
by the way,
von unserem grosseinkauf inklusive rabattforderung
wollte er sowieso nichts wissen
„auf pc gibt mediamarkt grundsätzlich kein rabatt, und wie es die tv-abteilung hält
erführen wir dort“.
von den georderten pc war dann nur einer im haus, ein zweiter sollte innerhalb einer woche geliefert werden (was er dann nicht wurde – „wird nicht mehr hergestellt“).

beim tv ging es schnell,
ich hatte mir schon vorher einen ausgeguckt,
es gab aber auf lager nur noch ein exemplar
und das war retourware.
nee, danke, mediamarkt, ihr seid scheisse.

2 wochen später
machte der mediamarkt seine grossartige rabattaktion (ab 1000.-euro einkauf gab´s n 200.-euro gutschein obendrauf)
und ich nutzte die gelegenheit beim schopfe
dort noch einmal vorstellig zu werden
(allerdings nicht in buchholz i.d.n., sondern im mediamarkt harburg, der sich ungefähr in 300m entfernung befindet).
dort kann man stundenlang durch die tv-abteilung schlendern
ohne auch nur im geringsten vom verkaufspersonal beachtet zu werden,
so musste ich die initiative ergreifen :
„heh,“ rief ich,
vor meinem wunschgerät stehend
in eine gruppe geschwätziger westenträger
„gibt´s hier auch verkäufer?“
da kam so´n schmieriger kerl an
und meinte doch tatsächlich mit erhobenem zeigefinger
„berater! wir sind berater“.
(das erinnerte mich an homer simpson: „nukular! es heisst nukular!“)
„ok, berater. dann verkauf mir jetzt dieses tv-gerät. originalverpackt“

penner

buddel
1
reisebericht #1.3 : kambodscha

am 07.03.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
helmpflicht für touris

sihanoukville, früher nachmittag, rückfahrt vom markt ins guesthouse
(hab mir n schnorchel und ne taucherbrille geholt, pinkfarben, chinesische produktion, us$2.75), polizeikontrolle 200m vor´m ziel.
ohje,
ich bin natürlich schon wieder breit wie ein amtmann
und mit meiner fahne könnte man das ganze eu-parlament beflaggen.
-„was gibt´s, officer ?“
und schon zigaretten an die uniformierten verteilend.
-„du trägst keinen helm“ und nach rundgang um mein moped
„und kein nummernschild“.
tja, beides nicht zu leugnen.
(während dessen rauschen heerscharen von einheimischen mopedfahrern an uns vorbei,
mit eben dieser ausstattung).
-„ok. ich habe ein problem. was machen wir?“
immer freundlich bleiben und dem gesprächspartner (bes. cops) übermässigen respekt zugestehen.
-„strafe zahlen“ meint der cop
und geleitet mehr als führt mich
zu seinem an einem küchentisch im schatten sitzenden vorgesetzten
und labert mir dabei in durchaus passablem englisch die ohren voll,
welche vorteile ein helm hätte, dass sie da nur stehen um die touristen zu schützen usw.
der schien mir nicht doof,
irgendwie hatte ich den eindruck,
dass ihm die eigene abzockfalle peinlich wäre.
im gegensatz zu seinem fetten vorgesetzten im schatten.
in hörweite zum dicken fragte ich dann schnell meinen begleiter,
wie hoch denn die strafe wäre?
-„us $ 2.-“
aiaiai, was habe ich gezetert über diese hohe summe
aber damit hatte ich die festgenagelt, nicht mehr als 2 dollar müsste ich zahlen
(ich hatte schon den zehner in der tasche in der hand).
tja,
dann habe ich meine 2 dollar gezahlt
und musste einen wisch in khmer unterschreiben,
es war wohl ne quittung,
hätte aber ebensogut ne einverständniserklärung zu meiner hinrichtung sein können.

-„wie komme ich denn jetzt zu meinem hotel, officer, so ohne helm?“

-„kannst fahren, da kommen keine kontrollen mehr“

das war mir die 2 dollar wert

im guesthouse angekommen
musste ich die story natürlich zum besten geben
und erwartungsgemäss wurde ich verarscht
-„buddel, das haben wir dir tausendmal gesagt, dass man helm tragen muss“
-„ja, aber kein nummernschild ist nicht meine schuld gewesen“

hehe,
da haben die von nem anderen moped das schild auf mein moped geschraubt
und mich nochmal auf die helmpflicht hingewiesen

saubande

ich liebe sie

buddel
2
reisebericht #10 : ohne wiederkehr

am 04.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
diese episode
steht einem jeden selbst bevor
und niemand
wird je davon berichten.
diese letzte fahrt
ohne wiederkehr
hat MIKESCH angetreten

möge die MACHT mit dir sein

buddel
1
reisebericht #9 : panama

am 27.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
crack-daddy

panama, panama-city, altstadt

jeder scheiss-reiseführer warnt vor nächtlichen besuchen der altstadt panamacity
aber was sollte ich machen ?
ich hatte dort mein us$6.-zimmer
und deren biervorräte waren wohl nicht auf europäische gäste optimiert.
(der europäische gast ist aber auch nicht auf die klimatischen verhältnisse panamas optimiert)
halbtrunken verliess ich mein verliess (haha)
auf dem weg zur nächsten bodega,
fand aber keine.
nur einen strategisch günstig stehenden cop an einer kreuzung.
„donde esta cerveceria?“
war meine frage
obwohl offensichtlich (ausser in hamburg)
eine „brauerei“ in einer historisch gewachsenen stadt (ausser prag^^)
nicht mehr soo der reisser ist.
„cerveceria“ war ja auch meine persönliche übersetzung von „bierbar“.

abschlägig vom cop beschieden
setzte ich meinen weg durch die gassen fort
und stiess auf eine „jugendgruppe“ um einen vw-käfer (haha, was für ein klischee)
und tat meinen durst kund.
nach der ersten interessierten begutachtung meiner person
bekam ich dann tatsächlich ein fläschchen bier
und die unterhaltungen waren noch nett und relativ harmlos.
aber die stimmung schlug um,
zu meinen ungunsten.
einer der jungs hat mich dann in den arm genommen,
n bisschen aus der szenarerie rausgenommen und gesagt
„you better go , now!“.
ok, ok,
ich weiss (manchmal), wann es genug ist
und hab mich dann verpisst.

das hat nun aber nicht meinen durst gestillt
und anstatt ins hotel zurückzukehren
drehte ich noch einige (erfolglose) runden um die blocks,
in der hoffnung, dass es doch wenigstens noch irgendwo ne scheiss-kneipe gäbe.

was passiert ?
ich werde aus einem hauseingang rangepfiffen.
ich da hin
und wen treffe ich ?
den typen von der gang der mich kurz vorher aufforderte besser abzuhauen.
der sass da auf dem treppenabsatz mit nem baby im arm
(panamacity, januar, nächte bei 25C).
„hi“
„hi“
dann folgte ein versuch der klärung der vorherigen geschehnisse,
ein nachfragen nach europäischen werten
und eine einladung
in den dunkelsten drogenpfuhl, der mir je begegnet ist.
es folgte eine (wie mir schien) odyssee
durch gassen, die wiederum gassen beinhalteten.
gassen,
deren begrenzung in tuch- und zeltbahnen gesteckt waren.
und diese zelt- und tuchbahnen stellten behausungen dar.

es war nicht mein erstes crack
aber niemand hat mich an diesem abend nach einem eventuellen beitrag meinerseits genötigt, noch nur nachgefragt.

ein versöhnlicher abend
und auch ob dieser verquickung mit saufen und drogen
doch ein für mich persönlicher beweis,
dass LÄNDERGRENZEN
eine fiktion der regierenden ist/sind

buddel
1
reisebericht #4.2 : costa rica

am 27.02.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
der schamanische talisman

gegen ende meines ersten, längerem aufenthalts
kannte ich dann auch einige einheimische
(und noch mehr „exilanten“),
mit denen ich mehr worte
als moin und tschüss wechselte.

oscar war so einer
und trotz seines namens ist er ein waschechter tico.
ein neugieriger, intelligenter kerl
mit dem ich so manche stunde versabbelt habe.
der kam dann auch kurz
vor meiner abreise noch mal bei mir angeschissen
und wollte dringend und geheimnisvoll mit mir allein irgendwo schnacken
und rückte auch nicht raus damit, was er denn überhaupt wolle.
ok,
2 bier geholt vom höker, ab zum strand,
„was steht an ?“
ob ich denn irgendwas hätte, was ich immer bei mir trüge,
„a wallet, maybe?“

aha,
ein wenig enttäuscht dachte ich,
der bursche lässt jetzt seine maske fallen
und gespräche mit touris gehören eben doch nur zum animationsprogramm.
wir haben uns oft genug die zeche geteilt,
er wusste, dass ich ne geldbörse hatte.
also sagte ich „klaro“.

und dann hat er mich ob meiner gedanken beschämt.

er erzählte nämlich,
dass er 2 tage vorher in den dschungel ging
um dort in einem indianerdorf
einen schamanen zu treffen,
um einen glücksbringer zu bitten,
einen zauber.
er bekam einen talisman
und den wollte er nun mit mir teilen
aber
ich müsste ihn ständig bei mir tragen (deswegen die frage nach dem wallet)
und
ich dürfte unter keinen umständen je etwas dazu
irgendjemandem davon erzählen.
soweit klar
und meine reuigkeit wegen meiner ersten schlechten gedanken wich der neugier.
wieso, weshalb, wofür ?

natürlich ist oscar nicht wegen mir zum schamanen gegangen,
sondern für seine familie,
es geht um glück, gesundheit und nicht mehr als gegen armut.

davon wollte oscar mir die hälfte abgeben
weil er meinte, er hätte mich als guten menschen erkannt
(harhar, da kann man mal sehen, wie ein langer urlaub leute verändert^^).
nach meinerseitigem beteuern,
dass es mir an keinem dieser wunscherfüllungen mangelt
und oscar meinte,
von allem ein wenig mehr könnte nicht schaden
willigte ich nach beteuerung meinses geehrtseins
vielfach dankend und gelobend ein
sein geschenk anzunehmen.

es war
ein verfucktes stück verfilzte hühnerfeder,
gross wie ne streichholzschachtel und platt wie ne briefmarke
(ideal für ein portomonaie^^),
die riss er in zwei hälften und gab mir eine.
die anschliessende zeche im ex-stammlokal bamboo ging an diesem abend auf meine kappe.

ich hatte einen original-indio-schamanen-glücks-talisman
und irgendwie
war mir nicht gut bei dem gedanken.

am nächsten tag
stiess ich mir den zeh übel am riff blutig
und war froh
in 2 tagen wieder in deutschland einen arzt besuchen zu können,
die rückreise allerdings
war eine katastrophe
und zuhause erwartete mich ein weiteres desaster,
meine ex-freundin hatte meine wohnung verwüstet
(siehe http://www.allmystery.de/blogs/buddel/reisebericht_2_:_mittelamerika )
und es lag immer noch schnee.

den talisman
habe ich dann, nach wenigen weiteren glücklosen wochen
meinem kumpel vermacht,
dem ein wenig glück wesentlich besser zu gesicht gestanden hätte als mir
vermacht.
hat aber nix gebracht,
ausser dass mein plötzliches unglück endete
und meinem kumpel nichts schlimmeres widerfuhr als seine gewohnte rutschbahn nach unten.

fazit :
mein kumpel oscar ist an allem schuld.
DER hätte mir schon nix erzählen dürfen,
der sack

buddel

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reiseberichte

punks auf´m bau

am 05.05.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
die letzten 7 jahre
meines vergangenen maurerlebens
habe ich eigentlich nur noch
in einem zweierteam
fachwerkhäuser gemauert.
das war echt entspannt,
da stand
ein sogenanntes gefache mit dach
und wir haben die felder zwischen den balken ausgemauert
(übrigens von oben nach unten),
wenn ein bauherr besonders nett war,
dann haben wir ihm auch einen leuchtturm, ähren
oder eine windmühle
in ein gefach seiner wahl
gemauert
(„nett“ bedeutet hier : reine getränkefrage),
2 wochen
und die kiste war fertig
und ab zum nächsten bau.
einmal aber
war es so,
dass ich mit nem lehrling
zu einem neubau
ausrücken musste.
nicht weiter schlimm,
cooler kerl für sein alter
und fleissig obendrein.
der witz war,
dass er mit seinen raspelkurzen, strohblond gefärbten haaren
auch von der optik her
nicht nur mein azubi,
sonder auch mein punklehrling sein könnte
(obwohl das seine disco-masche war^^).
egal,
wir inspizierten die baustelle,
wo ist strom?, wo ist wasser?
und ich hatte mir zur gewohnheit gemacht
während dieser orientierungsphase
meinen zweiten halben liter bier zu trinken,
was auf dem bau ja völlig legitim ist
(für mich).
(den ersten halben soff ich schon immer während der anfahrt).
die (damals pfandfreien) dosenbiere
der ersten begehung
transportierte ich
in meinem schwarzen maurereimer
und just
bevor ich mir diesen zweiten halben
daraus entnehmen wollte
warf ich meinen maurerhammer
(den ich wohl aus mir heute noch unerklärlichen gründen schon vor arbeitsbeginn in der hand hielt)
in eben diesen eimer.
wie der teufel das will
trifft die finne des hammers diese dose
und reisst ein loch
in den unteren rand.
wie günstig,
es blieb keine wahl :
dosenschiessen,
morgens um 6:30 auf´m bau,
schwarzirokese mit 21 ohr- und nasenlöchern
kippt sich halben auf ex,
blondjungpunklehrling steht unschlüssig daneben.

„moin, moin!“
erschallt da der ruf.
ich reiss mir die büchse vom mund,
besabber mich dabei völlig
und versuche den rufer zu orten.
es war
der schwiegervater des bauherrn,
der in diesem moment
wohl seine investitionen
in die zukunft seiner tochter
aufs höchste gefährdet sah.
wer wir denn seien? fragte er
in bauernplatt
und ich konnte
in genau so gutem
bauernplatt antworten
dass ich hier garnix sage (datt geiht di gor nix an),
telefonnummer vom chef steht auf´m bully,
wir sind von der firma
und sollen hier was machen.
der hat dann auch gleich angerufen
(erstmal hat er sich verpisst, handys gab´s da noch nicht)
und mittags
kam elcheffe dann schon an :
der bauer hätte ihn angerufen,
was dass denn für kandidaten wären
die er ihm da auf die baustelle schickt?
mein boss hat dann gesagt
der eine ist n verrückter hund
und der andere sein lehrling.

n paar tage später
hat sich der bauer
dann mal wieder gemeldet,
nachdem er sah
welche fortschritte der bau in dieser zeit machte
und mein iro schien ihm
vielleicht noch suspekt
aber an meiner lauteren gesinnung
hatte er keinen zweifel mehr.

die kiste bier,
die er mitbrachte
und die windmühle im gefach links neben seiner haustür
zeugen von der peinlichkeit
einer missglückten ersten begegnung
die auf missverständnissen
beruht.

soviel zur weisheit des tages,
randanekdote hier :

wie ich zu meinem namen kam

wie sollte es anders sein,
ein alter freund zeichnete mich so aus.
„ja, ja, *klarname“,
kann ich mir richtig vorstellen : rechts die kelle
und links die buddel“

that´s all

buddel
1
kulturhinweise

am 16.04.2010, 4 Kommentare, bearbeiten, löschen
27. 5.
hamburg
markthalle
exploited

buddel is vor ort
und zeigt euch gern den hafen und die reeperbahn

buddel
1
korn-käthe und die ratten der lüfte

am 16.04.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
wir haben
tauben
bei uns im werk.
das ist unvermeidlich,
irgendwo
steht immer
ne tür oder n fenster offen
und da es bei uns angenehm warm ist
wird auch gern gebrütet.
für einen
lebensmittelbetrieb
ist das natürlich nicht hinnehmbar.
(obwohl,
das sind alles geschlossene kreisläufe,
lass die scheissviecher doch brüten
im ungenutzten
obergeschoss)
jedenfalls
haben wir
sowieso
einen „kammerjäger“,
der im ganzen werk
ratten- und ungezieferköderfallen
auslegt,
der seit neuestem
auch lebendtaubenfallen
aufgestellt hat,
die täglich
kontrolliert werden.
so weit, so gut.
jetzt
der versuch
diese geschichte nach diesem vorgeplänkel
zu pointieren:

eine neue kollegin
is(s)t kompromisslos vegan,
ihren aussagen nach
aus tierliebe und mitgefühl.
gut,
kann ich akzeptieren.
aber
manchmal geht´s zu weit.
sie kam zu mir ins labor
und fragte nach nem becher oder sowas
und ich reichte ihr nen becher.
-nee, es sollte eher ne schale sein.-
-wofür denn?-
fragte ich.
-oben is ne taube im käfig-
und der
wolle sie
-was zu fressen und wasser hinstellen.-
-wie bitte?!
wir sind n lebensmittelbetrieb,
wenn wir könnten,
wie wir wollen
würden wir
die tauben am liebsten
abknallen !-
(angeblich werden die tauben ausgesetzt,
ich vermute ja mal,
die werden vergast)
da hat korn-käthe
angefangen zu weinen
(korn-käthe war ihr zugetaner spitzname
nach bekanntwerden
ihrer regelmässigen wackenbesuche^^).
es half auch nicht,
nochmal darauf hinzuweisen,
dass es ziemlich schwachsinnig ist
ausgerechnet tauben,
die man loswerden will
noch zu füttern
(es sei denn…. als gnadenbrot).

korn-käthe is cool

buddel
1
als mein sohn noch so´n kleiner hosenscheisser war

am 13.04.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
hier wiederhole ich eine geschichte,
die mich durch den „tiernahrung“-thread
Umfrage: Esst Ihr Tiernahrung?
erinnern lies
(und schreiben),
als meine kleine rotznase
sich das ganze gesicht
beim „essen“
aus dem katzennapf
mit dieser schleimigen sosse des katzenfutterdoseninhalts
netzte
(hehe,
ich hoffe, „netzte“ überfordert hier niemanden. es gibt noch eine andere story über meinen sohn aus damaliger zeit,
die hatte aber mit exkrementen zu tun
und war nicht minder elternamusement).

die katzen übrigens
waren sich nicht ganz klar
was hier priorität hat,
ein voller bauch
oder die unverletzlichkeit des menschlichen babys

zu gern
erinnere ich mich,
dass meine liebe ex-frau
den ganzen abend
über katzenfutterstinkende sachen gezetert hat^^

buddel
1
reisebericht #11 : teneriffa

am 09.04.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
die alte hippieschlampe

anfang der 90er
verschlug es mich
für eine planlose woche
nach teneriffa,
dem frühlingskalten deutschland spontan zu entfliehen.
da war es genauso kalt
auch wenn die sonne schien
und zu meinem erschrecken
musste ich feststellen,
dass im frühjahr
die kanaren
überwiegend von rheumatischen nordeuropäern frequentiert werden.
kurz,
nach 2 tagen
hatte ich schon die schnauze voll.
nur saufen ohne kiffen macht auf dauer keine laune,
was zu rauchen musste her.
wie gelegen
kam da der tabak schnorrende hippie.
ein hängengebliebener deutscher freak.
smalltalk
und ich kam recht schnell auf den punkt meines begehrs :
ob er was zu kiffen hätte.
ne,
aber er könne was besorgen,
allerdings in santa cruz,
der hauptstadt am anderen ende der insel,
er hätte nur im moment die kohle für die busfahrt nicht.
aber er müsste da sowieso hin,
weil er da bei der bank ne überweisung aus deutschland
(von seinem reichen dad, wie er mir später erzählte)
erwartete.
das
sollte nicht das problem sein,
die paar peseten fürs ticket
für
uns beide
übernahm ich
und so machten wir uns auf den weg.
während der fahrt
haben wir lebhaft geschwatzt
und ab und zu
traf mich ein kleiner speicheltropfen
aus des hippies schneidezahnlosen mundes.
da habe ich ihn direkt gefragt
“ macker!
du bist doch n junkie
und so wie du aussiehst
hast du doch auch
aids
oder was ? “
als er beides bejahte
verlor ich fast die contenance
„dann spuck mir beim sabbeln gefälligst nicht immer ins gesicht ! “
hihi,
danach hat er beim sprechen immer die hand vor den mund gehalten.

in santa cruz
ist der kerl
tatsächlich barfuss
in seinen hippieklamotten
in die beste bank am platze marschiert,
kam mit nem fetten bündel peseten wieder raus
und hat mir erst mal
das busticket zurückgezahlt.

darauf
folgte die erfüllung
der eigentlichen mission : drogenkauf

wusstet ihr,
dass selbst eine so kleine insel wie teneriffa
slums beherbergt ?
ich war da.
nachdem
mein hippie
mich einem dortigen hüttenbewohner
als zuverlässigen kunden für thc-haltige produkte empfohlen hatte,
machte sich mein neuer freund auf
von der drogerie zur apotheke zu wechseln,
während ich auf ihn warten sollte,
zwecks gemeinsamer rückfahrt.
so wartete ich ca 2-3 stunden
(weder wusste ich, wo ich war, noch beherrschte ich auch nur ansatzweise spanisch),
und kam in dieser zeit
mit eben diesen bewohnern in kontakt.
hehe,
das war mein erstes mal,
dass ich crack rauchte.

an die rückfahrt kann ich mich nicht mehr erinnern

ps.:
drogen sind scheisse!
finger weg davon, kinnings

buddel
1
tiere, menschen, sensationen

am 30.03.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
familienausflug in den
wildpark – lüneburger heide.
mutter mit freund,
ex-frau und sohn,
schwester und schwager mit ihren blagen
und ich dabei.
macht nen riesen spass
mehr noch
als die beobachtung der
doch wenig exotischen tiere dort
ist es ein plaudernder spaziergang
mit schabernack und unfug der gören
und viel gelächter
an der frischen luft.

der park
beherbergt u.a. auch
riesenesel
und als wir dort so
an deren gehege
vorbeischlenderten
überkam den hengst
der kleinen herde
wohl das bedürfnis
diese kleine herde zu vergrössern.
nach kurzem schnuppern
an einer vorbeitrabenden eselstute
wurden wir zeugen
einer unglaublichen hydraulischen leistung eines gewissen organs,
eines entäuschend kurzen aktes des akts
und einer erstaunlichen menge spermas,
das aus der lady wieder herausfloss.

am coolsten aber meine mutter :
„das ist ja aufregend. hihi, nee, eigentlich mehr erregend“

ja, mutter,
was dich erregt
ist nicht mal zoologisch für mich von interesse
😉

buddel
1
reisebericht #7: harburg – wo der wille gebrochen wird

am 26.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
als dorf habe ich harburg aufgenommen.
ein ort, an dem ein jeder arbeiter und sozialist ist.
und verlierer.
ausser mir.
ich bin realistischer verlierer,
etalon der gesellschaft wäre mein begehr
doch,
es können nicht alle verlierer sein
(selbst wenn sie so gut gestellt wären wie ich).

in meinen neun jahren harburg
hatte ich die ersten drei jahre eine freundin
die in den drei jahren nach
unserer beziehung
erschlagen wurde
(bzw an dem schlag erlag, weil sie die medizinische hilfe ablehnte),
und im letzten drittel dieser 9 jahre wurde ein fastkumpel/bessererbekannter
im harburger bahnhof erschlagen

wessen wille jetzt hier aus dieser geschichte abgeleitet gebrochen wurde
weiss ich auch nicht so recht.
ich wollt nur mal wieder in meinem blog plappern

last tip : beware of three

buddel
1
reisebericht 4.3 : costa rica

am 22.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
das pissoir des grauens
und sein meister

in meiner
ehemals heissgeliebten
strandbar bamboo
befanden sich die toiletten
hinten und aussen.
(aussen bedeutet überdacht
aber offen,
hinten heisst
zur vielbefahrenen strasse raus).

eigentlich
war das klo
nur eine betonwanne
in grösse einer pferdetränke
(seltsam,
ich hab da nie ne lady gesehen^^),
also ne pissrinne.

eines tages
war der ablauf von dem ding verstopft
(bzw wurde es am tage erst bemerkt)
und es staute sich dort
sozusagen der umsatz des vergangenen abends.
das problem musste behoben werden.
was tun ?
(ich war nur lachender beobachter,
zur mittagszeit nahm ich mein erstes bier im bamboo,
in so fern interessierte mich die urinalsituation schon)

(kurzer versuch der situationsbeschreibung :
tropische mittagshitze, ein vollgepisstes 200l-becken
und 2 sich ekelnde barbesitzer ((engländer und deutscher)) und ich,
weder bar“angestellte“ noch klempnerei vor ort)

mit nase zuhalten und spitzen fingern
wurde dann versucht
den abfluss
mit einem langen bambus frei zu stochern
aber das wurde nix
(da war ich schon mind 5m zurückgetreten).

ja,
und dann kam jacko vorbei,
ein hippie-tico,
der sich seinen lebensunterhalt
mit allem was so anfällt
verdient.
der wurde dann auch gleich ran gewunken,
ihn zu engagieren das problem zu lösen.
kein problem für jacko
(jacko spricht man übrigens mit diesem kehligen spanischem j, so wie hacko),
für ein bier
macht er das klar.
was dann folgte
war für uns dann sowas von krass,
dass wir ihn erst abhalten wollten
und dann in ein tagelanges gelächter ausgebrochen sind :
jacko
hat einfach die ärmel seines hemdes hochgekrempelt
und ist da mit beiden händen rein
und hat dann den vollgepissten schlamm rausgebaggert.
„no problem, i can wash after“

bevor er sein bier bekam
haben die beiden kneiper ihn aber zum meer geschickt
erstmal hände waschen
und das bier wurde ihm sogar draussen serviert
mit der auflage
nur ja nicht in die kneipe rein zu kommen.

der anschliessende abend
im bamboo
zeigte,
dass jacko ein pfuscher war,
das pissbecken lief wieder voll.

jacko ist der meister
aber nicht des pissoirs
sondern des grauens

buddel
1
nachtrag zu vietnam

am 19.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
was ich in meinem ersten blog zu vietnam geschrieben habe
war kein scherz.
ich weiss
den namen dieses kaffs nicht mehr (haha, kaff : das war ne stadt),
aber da wurde via lautsprechern
an laternenmasten morgens um 6
das volk zu öffenrlichen sportaktivitäten aufgerufen
und dann waren die strassen voll mit
vater jahn jüngern schlitziestyle stil.
jenseits
der touristenrouten

als ich das sah,
hätte es mich
in dem moment
nicht gewundert,
wenn es erschiessungen
wegen unbotmässigem verhalten o.ä. gegeben hätte.
diesen eindruck machte die szenerie auf mich

was ich damit sagen wollte habe ich
dank astra vergessen,
vielleicht denkt ja einer für mich weiter

buddel
1
reisebericht #6.1 : vietnam

am 19.03.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
die nutten von nha trang

der besuch eines etablissements,
dessen vordergründige fassade
dance&drinks versprach
und im versprechen
selbstverständlich auch noch (unausgesprochen) damen feil bot,
offenbarte einige seltsamkeiten :

jeder gast hat mehrere kellner.
die musik ist zu laut.
im foyer
gab es ein schaufenster von ca 10X4m,
dahinter
standen ungefähr 20 nutten,
tribünenmässig,
alle die gleichen klamotten an
und jede
hielt so ein nummernschild hoch,
da muss man nicht mal mehr
„die da“ sagen,
„14“ langt.
(für erschrockene leser : nicht das alter, Nr. 14 wurde erfragt)

wo ich gerade beim erschrocken bin,
ich selbst war es doch.
nämlich,
als dass man auf reisen eben auch mit menschen zusammenkommt
und ich fest stellte,
dass die ladies (nutten) in asien
alle (!) (hehe) plastikpanzer vor der brust haben.
vom rippenbogen bis zum gewünschten dekolletêansatz.
„knock, knock“

aaah,
richtig erschrocken hat mich das nicht,
ich denk bei solchen aktionen immer nur an den hamburger kiez
und schon löst sich alle gefahr und verführung in wohlgefallen auf

wen es interessiert..

buddel

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reiseberichte

reisebericht : der ganz normale wahnsinn

am 26.10.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
schichtdienst ? eine hervorragende gelegenheit jede tageszeit bewusst wahrzunehmen.
familie ? kein zwist ohne kontakt. vermeiden wir das.
finanzen ? wer hat (genug) der hat.
politik ? haha, loud out laughing.
humor ? laughing out loud.

so,
jetzt saug ich mir für euch noch ne story raus
und storys sind nur gut, wenn man auch dabei war.
also,
ich saug jetzt mein gehirn aus,
damit ich euch noch was erzählen kann, was ich auch selbst erlebt habe.

hmm,
südfrankreich,
da haben wir mal in den küstenbergen irgendwo übernachten müssen (im, bzw neben dem auto)
und als wir am nächsten tag nach ca. 150km weiter waren
fragt der eine kumpel nach seinen schuhen, die er ja abends vor die tür gestellt hatte

der selbe kumpel
hat mir dann am zielort (der hiess chavaleux oder so)
nach einem weingelage am helligten tag nach meiner bekanntschaft morpheus
die schnürsenkel zusammen gebunden
und sich (ohne führerschein!) mit meiner karre auf erkundungstour begeben.
ich, der weil schlief meinen rausch aus
und wollte eigentlich, ich weiss gar nicht wohin,
nachdem ich meine temporäre bewusstlosigkeit überwandt
flog aber aufgrund …… in weitere sphähren

aaah! beim nachlesen den faden wiedergefunden :
also,
kumpel und ich saufen,
ich schlafe ein,
kumpel macht sich n spass und bindet mir die schnürsenkel zusammen,
lässt mich besoffen in nem restaurant sitzen,
schnappt sich meine autoschlüssel,
ich werde irgendwann wach,
lege mich wegen der zusammengeknoteten schnürsenkel auf die fresse,
befreie mich
und will diesen kumpel sofort und absolut töten.

torkelnd durch dieses wirklich schöne franzmannstädtchen
und mein auto entdeckend.
(und es war wirklich so : der schlüssel steckte)
ich steig in die schrotthöhle ein
und versucht….

ende vom lied :
ich bin mit meinem taunus die tourigasse hoch und runter gefahren
bis ich irgendwo meine jungs und den knotenjungen sah.
da bin ich sofort eingebogen
und hab ungefähr ein dutzend restauranttische + dazugehöriges gestühl mit dem auto bei seite geschoben.
ich bin in dem chaos dann raus aus meinem taunus
und zu meinem kumpel,
weswegen er mir die scheiss-schuhe zusammengebunden hat,
obwohl ich ihn nur ganz wenig verarscht hatte, wegen seiner „schuhevordertür“
wir haben uns dann beide am schlawittchen gefasst und schlappgelacht,
während der kellner des restaurantsn die hände über dem kopf zusammengeschlagen hat

jetzt hab ich komplett den faden verloren.
ist das noch post
oder doch schon blog ?

meine schlüsselwörter zu diesem thema lauten heute

„Wort1, Wort2, Wort3, usw.“

tüddelchen weglassen
und bitte nicht antworten

buddel
1
buddelblogende (fast)

am 22.10.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
moin

nur zur info :
ich werde in nächster zeit meine blogeinträge löschen
bis nur noch der letzte aktuellste blogeintrag bleibt

buddel
1
reisebericht: inselaffen haben musik

am 21.08.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
nein
nicht england ist gemeint.
ich rede vom idyllischen wilhelmsburg,
dem charmanten problemghetto zwischen norder- und süderelbe.

„dockville“festival war angesagt.
durch den tod des bruders eines kumpels
(an dieser stelle mein tiefstes beileid)
ergatterte ich noch ein 3-tagesticket
(ha! lumpige 43 euro im vorverkauf, abendkasse wollt was um 70)
und hatte einen wochenendplan mit meinen kumpels.
die set list las sich aber nicht gerade
wie das who-is-who? für vertreter meiner generation
(und ich schätze, bei meinem nachgeborenen würde diese set list ein ebensolches achselzucken hervorrufen).
2 perlen waren dabei,
am sonntag spielten therapy? und slime
nacheinander auf der selben bühne.
so wurde abgemacht
den eröffnungsfreitag zu besuchen,
das gelände zu erkunden und die standorte der bühnen,
die eine oder andere überraschungsmusik zu hören,
den sonnabend dann auszublenden
um am sonntag dann das „event-of-choice“ zu besuchen.
tatsächlich
haben wir (7 leute) uns am freitag schon so die kante gegeben,
dass wir am sonnabend gar nicht mehr dahin könnten können
(wir wohnen hier alle drumherum, also ein festival vor der haustür, sozusagen),

laber rhabarber,
ich muss abkürzen.
3 von uns sind in ihrem morgenbrand sonnabend wieder auf´s dockville gefahren
und haben den freitag wiederholt.
die fielen dann sonntag aus.
therapy? am sonntag war obercool,
slime unmittelbar im anschluss konnte das sogar noch toppen.
3 freunde lagen krank im bett.
3 weitere freunde (und ich) lagen montag krank im bett.

der grösste witz an diesem ganzen festival war (und ist),
dass es in wilhelmsburg stattfand,
einem stadtteil mit mehr als 50% einwohner mit migrationshintergrund
und auf diesem xzehntausendfach besuchtem event
war nicht mal ein promille dieser menschen auszumachen

ich muss jetzt mit nem kumpel
(nennen wir ihn l.)
saufen,
ne witzige pointe zu diesem blog liefere ich dann nach

ach,
für meinen humor witzig genug,
wer die pointe nicht versteht hat n stock im arsch

buddel
1
reisebericht: ja, wohin wohl ?

am 04.06.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen

buddel
1
reisebericht: wartezeit

am 01.06.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
hunde, halsbänder und halunken

27.5., hamburg, markthalle,
exploited spielen auf
(für unglaubliche € 16.50,
dafür aber leider auch vor halbvollem haus – exploiteds klientel ist wohl auch das noch zu viel^^)
hier mal ein älteres leckerli

wie dem auch sei,
verabredet war ich an diesem abend
mit einem sack voll alter freunde und freundinnen vor den toren dieser stätte
„gegen“ 20:00uhr
und ich schlauberger traf schon um 19:30 ein,
markthalle noch zu
und somit keine möglichkeit
in der näheren umgebung meinen stechenden durst zu stillen
(ok, der hbf ist nicht mal 500m entfernt
aber 500m ist nicht meine definition von „näherer umgebung“).
es lungerten 3 punks
mit 4 hunden (mit diesen abgefuckten taschentüchern als halsband)
rechterhand des eingangs rum,
prompt wurde ich opfer dieser obligatorischen schnorrversuche.
-hast mal was kleingeld?
-nix da, brauch meine kohle für mich.
-boah, scheisse, alter.
hehe,
das war aber ganz witzig und nett,
prompt stand der mich anhauende punk auf
und drückt mir seine viertelvolle flasche plus-korn in die hand,
-nimm ma n schluck, dann wirst du locker.
guter tipp
und dankeschön!
-gib her!
so konnte ich dann bis eintreffen meiner eigenen bande
die fatale getränkesituation überbrücken
und gewann nebenher
neue freunde fürs leben.

das konzert anschliessend war ein voller erfolg,
leider
erinnere ich vom schluss her nur noch,
dass die letzte s-bahn schon weg war
(danke! weltstadt hamburg)
und ich auf dem hbf
wartend auf meinen nachhausezug
so ziemlich jeden 24/7/365-kiosk frequentierte

warten ist die geissel der menschheit,
ich sag´s euch

buddel
1
heimatfront: treffen der generationen

am 22.05.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
gestern,
bei strahlendem sonnenschein
verabredete ich mich kurzentschlossen
mit meinem kumpel lutz
in den schwarzenbergpark,
an frischer luft
astra und sportzigaretten zu verkonsumieren.
wie wir da so sitzen,
ein nettes schwätzchen mit dem pfandsammler halten,
der joggerin laut ihre rundenzahl entgegenrufen,
die hundebesitzer für ihre mitgebrachten kacke-beutel loben
und die fetteste familie harburgs verarschen
ist andauernd
ein flugzeugbrummen zu vernehmen,
das man unter den bäumen aber nicht visuell zuordnen konnte.
mein kumpel lutz meinte,
das wär die beluga(!), dieses ausgemusterte riesending
womit airbus die teile zwischen tolouse und hamburg
hin- und her kutschiert,
ich hab mir an den kopf getippt
und gesagt,
du arsch,
das ist höchstens ne cessna.
also
haben mein kumpel und ich
unsere faulen glieder von der parkbank gemacht,
10m weiter war der blick zum himmel gegeben
und wir starrten da so dem erneuten anflug der unbekannten maschine entgegen
als wir aus den augenwinkeln bemerkten,
dass sich gerade zwei omas
auf unserer bank breitmachen wollten,
obwohl da unsere rucksäcke, jacken und geöffneten biere waren.
oma1 schnappt sich eine der jacken
und versucht sie über die lehne der bank zu legen,
dabei fällt sie (die jacke) hinten über.
so geht´s nicht, omis
dachten wir uns
„hey, oma,
das ist unsere bank
und wieso schmeisst du unsere jacken in den dreck?“
„die habe ich nicht in den dreck geschmissen, die ist mir runtergefallen
und ausserdem gehört die bank allen“
(obwohl sie auch keine anstalten machte, sie wieder aufzuheben^^)
ok,
wo sie recht hat, hat sie recht.
und ausserdem,
die bank hatte locker platz für 4 leute,
so sassen wir dann
oma1-kumpel-oma2-buddel
zusammen.
oma2 eröffnete das gespräch:
„oma1 ist 92 und ich bin auch schon 87“
damit war die debatte
über die demographische lage entfacht
und es begann ein lebhaftes gespräch
(währenddessen ich auch meine lautstärke runterschraubte,
die waren weder taub noch schwerhörig,
die haben ihre antworten nur länger bedacht, die ladies).
es war skurrill,
wie sich echte lebensweisheit mit bild-headlines
vermischen kann.

nur ne anekdote
aber eine erfrischende stunde

buddel
1
reisebericht : handwerksbursche auf wanderschaft

am 16.05.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
naja,
die überschrift hier
stimmt nicht ganz
mit den ereignissen überein
denn das besoffen nach dem richtfest auf dem fahrrad fahren
kann man nur schwer
als wanderschaft bezeichnen.
aber ein handwerksbursche war ich schon.
und eine
dieser richtfest-ichkannsaufenwasichwill-ichfahrfahrrad ereignisse
liessen mich
dann die harte realität
eines gepflasterten weges spüren.
ich hab mich so derbe auf die fresse gelegt
das ein vorbeikommender autofahrer anhielt
und mir alle mögliche hilfe anbot
was ich natürlich
mit meiner mir ganz eigenen bescheidenheit
empört von mir wies
„hau ab, du spinner. hier ist nix los“

am nächsten tag
war meine linke gesichtshälfte
ein schorfiges brett
und mein kollege
machte sich nen spass
zu fabulieren,
dass ich ja funken geschlagen haben muss (11 ohrringe links).
(drauf wurde ich tatsächlich mehrmals angesprochen, eine urbanlegend entstand, tss, sowas).
der witz war,
dass ich als maurer damals
viel im land unterwegs war
und ich irgendwann später mal
auf so´ner baustelle aufschlug
und der bauherr
mich fragte
ob denn alles klar mit mir sei.

heh ?

auf nachfrage
antwortete mir dieser bauherr,
dass er mir doch mal
nach einem schweren fahrradunfall
wieder auf die beine geholfen hätte

da fiel´s mir wieder ein :
der spinner

buddel
1
reisebericht : die wunderbare welt der medizin #2

am 15.05.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
schönheits-op für lau

schon von geburt an
hatte ich einen ziemlich krummen zinken im gesicht,
schwer nach links verbogen
und mit einem höcker versehen,
der jedem adler (oder krähe) zur ehre gereicht hätte.
mein
ehemals wildes strassenleben
führte eben auch dazu,
dass mir
durch diverse konfrontationen mit dem plebs
der eine und auch der andere kontrahent
versuchte
diesen makel zu beheben.
so wanderte
die linkslastigkeit meiner nase
mal nach rechts
und am nächsten wochenende schon wieder zurück
in seine gottgewollte stellung,
indes mein höcker
sich nie verabschieden wollte.
irgendwann
hatte ich die schnauze voll (im wahrsten sinne des wortes),
mich von chirurgischen dilletanten ummodellieren zu lassen
und zu dieser zeit noch viel weniger
auf arbeit.
ne gebrochene nase
war allemals ein grund
ein paar tage sonderurlaub herauszuschlagen (haha)
und ich begab mich zum örtlichen hno-spezialisten.
die röntgenaufnahmen
bestätigten multiple frakturen.
eine op wurde vereinbart.
das ergebnis
dieser op
war von überragendem erfolg,
mein doc erzählte mir,
dass für sowas andere menschen tausende von mark aus eigener schatulle blechen würden,
beim nächsten mal
würde er mir das auch entsprechend in rechnung stellen.
danke, arschloch doc.
dass mir aber die nachwehen der op
schmerzen bereiteten,
als hätte ich den arschvoll des jahres bekommen
klammerte der doc
in der nachbesprechung wohlweislich aus.
da hätte ich auch gerne noch ein paar jahre
die operationsversuche
meiner widersacher austesten können.
die kommende strategie war klar :
fliegt ne faust in dein gesicht,
nase schützen,
kopf wegdrehen

voll nervig,
denn das erste brett in die fresse
war immer mein motivationsbestimmendes element

buddel
1
reisebericht : wege aus der finanzkrise

am 15.05.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
tue gutes und sprich darüber

da ich schon seit jahren rätsel
wo ich mit meiner kohle hin soll,
spielt mir die panik
auf den finanzmärkten
geradezu in die hände.
bevor meine scheisskohle,
für die ich ja immerhin auch geknüppelt habe,
sich in garnix auflöst
will ich die verschenken.
nein,
nicht an euch,
ihr nassauer.
an das einzige projekt,
das überhaupt ne chance hat
wert zu erhalten,
wert meines lebens
nämlich meinem sohn.
aber indirekt
und das zu erklären wären mir dann zuviele details
meines privatlebens hier zu präsentieren,
die betroffenen lesen alle mit

hallo! mama

buddel
1
reisebericht : die wunderbare welt der medizin

am 10.05.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
wie ich mich mal als 18jähriger skin
zum volldeppen machte

es war
an einem montag morgen,
als ich bemerkte,
dass ich mir
übers wochenende
für meinen beruf als maurer
ein handicap eingefangen hatte.
während
eines raufhändels
muss ich mir
das letzte gliedgelenk
meines linken, kleinen fingers
verletzt haben
(denn es gilt nicht nur
rechts die kelle – links die buddel,
nein,
auch hunderte steine wanderten
während eines arbeitstages über links
– und seinerzeit auch wochenends so mancher kiefer).
es ging nur noch
wie wein- oder sektsaufen,
mit schwul gespreiztem finger.
(hehe,
eigentlich gefiel mir das,
ich wollte immer virtuos mauern,
mit eleganz).
wer je gemauert hat
kann sicher bestätigen,
dass selbst die so geringe kraft des kleinen fingers
aber zwingend erforderlich ist.
also
am nächsten tag zum arzt,
röntgen,
krankschreibung
und ne überweisung
in die handchirurgie
nach hamburg wandsbek.
nun
gab´s damals noch kein internet
und ich wusste nicht recht,
wo das denn zu finden sei.
für sowas
waren damals noch die
beamteten bahnhofsschaffner des hbf zuständig
(meiner meinung nach),
ich fragte einen bahnbüttel nach verbindung
und vorortbeschreibung
und er wies mir den weg.
nur,
ich lief zu der zeit
mit glatze und springerstiefeln rum
und der beschriebene weg
führte mich direktamong
ins
bundeswehrkrankenhaus wandsbek
wo mir die soldaten
dann grinsend bis missmutigs
den weg ins
ak wandsbek wiesen.

dieser faux pas
wäre ja noch schmunzelnswert
(kleiner trottel, sozusagen),
zum richtigen honk
machte ich mich dann vor ort,
in der handchirurgie des ak wandsbek.
ambulante op
mit örtlicher narkose
war angesagt,
doch ich musste mich herrichten
als ginge es zu einer herztransplantation.
angesichts
des klitzekleinen, letzten gliedes
meines gebrochenen fingers
eine, wie mir schien
doch etwas aufwändige prozedur.
ich wurde
von einer schwester
in ein 6- oder 8bett-zimmer geschoben,
wo einarmige
und schwer geschiente
beim skat zusammen sassen
(clever: holzleisten mit schlitz, so kann auch der einarmige richtig zocken).
die schwester
drückt mir so´n op-kittel in die hand,
sagt mir,
dass ich mich nackig machen soll,
den kittel über
und wenn ich fertig bin
kann ich schon mal anfangen
mir die hände zu waschen.
ziemlich doof nur,
wenn man als 18-jähriger
mit auf der strasse die grösste klappe habend
sich auf einmal
vor gestandenen invaliden
ausziehen soll.
egal,
was soll, das muss wohl.
peinlich
wurde es mir auch wirklich erst,
als mich die (mütterlich wirkende) schwester dann abholen wollte
und auf den ersten blick sah,
dass ich zu doof war
den scheiss op-kittel
richtig herum anzuziehen.

was haben sie denn da gemacht ?

ich hatte den mist mit der öffnung nach vorne an
(und mein gemächt wurde in dieser situation immer kleiner)

als mutti mir dann den kittel auszog
um ihn mir richtig rum
wieder anzulegen
und ich dies
wie ein kleiner junge über mich ergehen liess,
steigerte sich
das verhaltene gegrumpfe
meiner temporären zimmernachbarn
zu lauthalsem lachen

ja,
ein junger buddel
wusste noch,
wie eine rote birne situation
wirkt

seit dem
lass ich mich nicht mehr operieren,
schwesternphobie

buddel

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reiseberichte

2
reisebericht: heimatfront

am 03.02.2011, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
ich habe sofa!

ha! elf wochen lieferzeit, heute morgen war es soweit:
4 eifrige möbelpacker trugen mein lang ersehntes stück gemütlichkeit in mein karges heim.
was habe ich gegrinst.
ausgepackt, zusammengesteckt, verpackung eingesammelt, n zehner tip kassiert
und nach nicht einmal einer viertelstunde war ich endlich allein
mit meinem 3er, 2er, rundecke und fußteilsofa.

leider, leider
war ich bei der bestellung (siehe blogeintrag 10.0. und 10.1.inner circle)
wohl doch etwas zu angetrunken
und konnte selbst als alter buddel nicht mehr zwischen backbord und steuerbord
oder besser, zwischen lee und luv unterscheiden,
so dass die dreier und zweierkombination SO gar nicht zum schnitt des zimmers passt.
jetzt habe ich das erst mal diagonal und alles versperrend hingeschoben
und mir einen joint hinter die binde.
das klär ich nachher mit meinem kumpel, der muss hier gefälligst mit anpacken,
das wird noch ein schönes geschiebe.

tja,
sowas erzähle ich hier,
bescheuert, was ?

buddel
5
reisebericht: kambodscha aktuell

am 03.02.2011, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
strandbarleben

nachdem meine zwei kumpels und ich uns 2 tage die veränderungen phnom phens angeschaut haben
(hmm, eigentlich sind wir nur zum lakeside gefahren, was gutes gras kaufen und dem letzten guesthouse am see (No9) noch zu einer letzten guten zeche verholfen),
sind wir via taxi (us$ 40) unserem finalen ziel entgegengedüst:
sihanoukville.
(hehe, die 4 stunden fahrt, inkl diverser zwischenstopps, zwecks kaltbiernachkauf
sind einen eigenen blogbeitrag wert)
die reorientierung in diesem beschaulichen, fast schon seebad ähnlich anmutendem kleinen küstenstädtchen fiel uns veteranen trotz beachtlicher baulicher veränderungen nicht schwer
und wir bezogen dort quartier, wo wir uns das auch gedacht hatten.
ein schönes guesthouse mit dem unaussprechlichen namen „sbov meas“.
wir waren angekommen.
die prioritäten waren klar : es gab keine !
und es musste auch keine agenda abgerissen werden,
wieder einmal erwies sich unser reiseteam als gruppe echter interessengleichheit.
der kurzen vor ort orientierung (im guesthouse)
(haha, die preise haben zwar angezogen, von vor zwei jahren 12 auf heute 15 us$ pro nacht und zimmer aber heute ist sogar heisswasser und ein kühlschrank (überlebensnotwendig!) mit an bord)
folgte die ultimative bestimmung einer festen stammlokalität in strandnähe.
„der weg ist das ziel“ mag so mancher meinen,
wir waren jedoch der meinung, dass der weg eher ein hindernis ist
und strebten so den kürzesten an.
er führte uns in eine schwedenbar und fortan sollte dies der platz unserer täglichen morgenbesprechungen sein.
das lief dann so:
der erste, der wach ist und los will
klopft ganz zart an die türen der eventuell noch schlafenden kumpels
und je nach tagesform grunzt man den klopfer weg oder ist vielleicht selbst schon abschussbereit. auf jeden fall ist auch für langschläfer immer treffpunkt der schwede gewesen.
das haben wir dann 3 wochen so durchgezogen, herrlich.
(morgenbesprochene aktionen galten übrigens immer nur für den kommenden tag, wenn einer von uns ne spontane idee hatte wurde sofort auf die morgig kommende besprechung und dem zu folgenden, entsprechenden beschluss verwiesen)
nach ca. 3 tagen hatten wir die kulturelle akklimatisation überwunden, d.h. die sonnenbrillenhöker, bracelett, früchte, scampi, massage und „cut nails“ verkäuferinnen
grüssten nur noch freundlich, anstatt uns ihr obligatorisches „“you buy later?“ anzubieten.
einzig unser stranddealer kam noch in regelmässigen abständen
(aber dazu muss ich sagen, ich hielt das für ausgesprochen guten kundenservice).
ja,
jetzt waren wir bereit, die veränderungen zu realisieren.
sehr gut: es gibt keine musik mehr. es war unerträglich, wenn sich benachbarte bars in der lautstärke übertrumpfen wollten.
sehr gut: jede scheiss bar und jedes verfickte guesthouse hält wifi vor, for free.
sehr gut: die bierpreise scheinen das stabilste element kambodschas zu sein.
weniger gut: es wurde eine strandpromenade etabliert.
parallel zum ufer wurde ein gehweg aus schwarzem mosaikgestein verlegt.
dieses verfluchte band hat uns quasi den weg zum meer abgeschnitten, niemand konnte diese barriere überschreiten.
das problemlose war: niemand WOLLTE dieses band überschreiten,
denn unsere intention war ja nicht bade-, sondern barurlaub.
im nachhinein eine tolle sache, womöglich wäre sonst der eine oder andere den gruppenprinzipien widerlaufen.

so,
jetzt lese ich mir das erst mal selber durch und überlege,
ob da überhaupt noch potential für ne fortsetzung besteht

buddel
5
reisebericht # eXtra

am 27.12.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
das land des zorns

was für eine abgefuckte contentmafia beherrscht uns doch

ein nin-video wurde mir soeben mit der obligatorischen „content is in your country not aviable“-meldung verweigert
obwohl
nin selbst jedwede freie verfügung über ihr material nicht nur billigen
sondern sogar forcieren.
was für eine abgefuckte scheisse,
soooo gewinnt mich die contentmafia gewiss nicht zum kunden

vollversager

buddel
1
reisebericht # x? musik

am 27.12.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
too fucked up to care anymore

buddel
1
reisebericht #5.4: heimatfront

am 12.12.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
verdammtes dreckswetter und tausendmal verfluchte autofahrer

die stadt ist vollgestopft mit autofahrern, festverfrorenem schnee
und feuchter kälte.
kein leichtes brot für einen radfahrer wie mich.
trotz vorschriftsmässiger beleuchtung und weisswandreifen ist die aufmerksamkeitsschwelle der motorisierten verkehrsteilnehmer für nichtmotorisierte (inkl. passanten) äusserst gering.
so hat mich doch so´n arschloch, neulich auf dem weg zur nachtschicht
auf die hörner genommen.
ich habe vor der kreuzung stehende autos mit meinem fahrrad rechts überholt
und der eine autofahrer meinte wohl,
die kleine seitenstrasse nach rechts könnte ihn aus diesem scheiss stockenden verkehr herauskatapultieren
und spontan bog er ab, ohne zu blinken, rechts in den spiegel zu schauen
oder mein geschrei zu beachten.
bis zum kotflügel habe ich es noch geschafft, der mich dann traf.
nach einer kurzen besinnungsphase
und der feststellung, dass solange etwas schmerzt, das dann auch noch da ist,
rappelte ich mich vom asphalt auf
und mein erster blick galt voller sorge meinem geliebten rad.
die schutzkappe des rücklichts war geborsten, das gestänge des vorderen schutzblechs ein wenig verbogen
aber ansonsten tadellos.
zwischenzeitlich war auch der fahrer des wagens ausgestiegen und wollte mir ständig seine hilfe anbieten und fragte immer, ob denn mit mir alles klar wäre ?
da habe ich ihn angeschnauzt,
„du arsch, ausser dass mir sämtliche knochen wehtun ist alles in ordnung“,
hab mich auf mein rad gesetzt und bin abgehauen
(musste ja zur arbeit).
unterwegs hab ich dann festgestellt, dass die gangschaltung auch einen mitgekriegt hat,
ging dann aber als serviceleistung meines fahrradhändlers des vertrauens

http://www.e-brinkmann.de/

(soviel werbung muss gestattet sein)

übrigens,
ich hab die bullen aus zwei gründen nicht angerufen:
1. ich arbeite nicht mit cops
2. ich war betrunken

buddel
1
reisebericht #11 : kreta

am 27.11.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
oder : punks on tour

nach ner flasche jägermeister hab ich mich am strand mit meiner freundin in die haare gekriegt. heftig.

als dann ein flanierender strandgänger irgendwann meiner freundin zu hilfe kommen wollte, musste ich den spaziergänger vor meiner freundin schützen.

sie ist mittlerweile tot (hab nix mit zu tun)

die war cool

buddel
1
reisebericht #10.1: inner circle

am 04.11.2010, ein Kommentar, bearbeiten, löschen
ach herrjeh,
was hatte ich doch ein verfu…. ..unflätiges vokabular an den tag gelegt.
mein seelenheil ist wohlauf
und dieses von einem verfi…. …überflüssigen mobilar abhängig zu machen
ist sicher nicht den titel „inner circle“ wert.
(hehe, der möbelkauf (2er und 3er-sofa) war eigentlich viel lustiger als beschrieben,
mein kumpel l. und ich hatten nämlich den bus verpasst
und mussten dann angesichts des bierverkaufenden kiosks noch ne ganze stunde am zob verharren und entsprechend war dann an der stätte des ereignisses
auch kein hundertprozentiges interesse mehr gegeben,
die ständig im hinterkopf schwelende idee,
jetzt noch eine sofagarnitur zu erstehen….. )

aargh,
schon wieder bei dem schei… ..doofen sofa gelandet

mann, mann, mann.
alle, die mein einfaches leben beneiden : jetzt laut „hier!“ schreien.

#10.2. kommt dann auch bald
und dann geht´s aber mal so RICHTIG um den „inner circle“

warm anziehen,
winter steht vor der tür

buddel
1
reisebericht #10: inner circle

am 03.11.2010, 3 Kommentare, bearbeiten, löschen
towuhabahoo

what a fucking fuck!
mein leben schlägt kapriolen.
und es sollte so simpel sein :
seit mein verfuckter sohn ausgezogen ist
habe ich dieses verfuckte brachliegende zimmer verfickte 1 1/2 jahre ein dreckzimmer sein lassen
und gut war.
jetzt wurde ich monatelang von meinen kumpels bombardiert, dies abgefuckte leere zimmer doch endlich mal zu reaktivieren
weil die situation bis dato doch relativ entgegen meiner kumpels bedürfnisse steht :
mein kleines abgefucktes computerzimmer mit meinem chefsessel und stühlen irgend eines so abgefuckten billigkomplettangebots für ne abgefuckte küchengarnitur
die ich mir mal für´n hunni oder so geschossen habe
löste sich als bald unter den ärschen meiner volltrunkenen kumpels auf.

damals, als ich meinen abgefuckten, verschissenen führerschein (haha!!!!) verlor
war es noch ein abgefuckter mistdreck, dass sich einer der kumpels jeeeeeeeh!
abwenden könnte.
die drecksäcke mit lappen haben es überwiegend getan, fuck! you!

so,
n bisschen abgeregt

worum es eigentlich geht
ist die ausgestaltung eines ps3-zimmers, welches wie oben genannt seit 1 1/2jahren komplett blank liegt
und ich da jetzt meinen fetten fernseher reingeschoben habe
um damit mit meinen kumpels zu zocken
aber eben kein gestühl.

genötigt wurde ich jetzt zu einem besuch bei möbelkraft
und ich wurde fündig.
11 wochen lieferzeit

fucking bullshit,
in elf wochen komme ich gerade aus kambodscha zurück,
i love you very well, mr. moebelkraft

buddel
1
reisebericht #9 : counterstrike

am 02.11.2010, 2 Kommentare, bearbeiten, löschen
moin

ich hab´n counter installiert
und wenn der in den nächsten 6 monaten nicht bei 2000 steht
gebe ich auf
(siehe

)
(incl. m. manson)
so, give up ! suckers !

buddel
1
reisebericht #8: bootcamp

am 28.10.2010, keine Kommentare, bearbeiten, löschen
ausbilder zur fachkraft lebensmitteltechniker
hat man mir scheinbar temporär verliehen.
und so nehme ich von dieser scheinbaren macht das füllhorn der freude entgegen :
die azubis wissen nie
ob ich es ernst meine oder mir einen spass erlaube.
(ich erlaube mir hier jetzt mal falschnamen, ich hab meinen azubis von meinem blog erzählt)
der dicke ist die letzte drecksau und hat das einfach nicht im hirn, dass nach ende einer arbeit auch aufgeräumt werden muss
und schnucki hat die haare schön.
ich freu mich schon darauf,
wenn die kandidaten aus der schlosserei ihren durchlauf bei mir im labor haben.
ich habe die nur gesehen und noch nicht gesprochen
aber sry,
das sind so zarte bürschlein,
wenn ich deren vater wäre,
ich hätte denen balletunterricht finanziert…
naja, mal abwarten,
hawking hat auch so manchen korb gemacht
ohne einen ball zu werfen

…. das letzte eben war nicht so der reisser, glaube ich
aber das ist mehr so ein gefühl

buddel

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